weather-image
23°

Gemeindebrandmeister Andreas Damrau legt Jahresbilanz für 26 Freiwillige Feuerwehren vor

Selbst für die Polizei treten die Helfer an

Samtgemeinde Bodenwerder- Polle. Die Zeit der Jahreswende wird oft genutzt, einmal Bilanz zu ziehen und das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen. So stehen auch bei vielen Feuerwehren wieder die Jahreshauptversammlungen mit Rückblicken auf dem Dienstplan.

veröffentlicht am 09.01.2014 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 07:41 Uhr

270_008_6842203_bowe102_1001.jpg

Autor:

Guido Laßmann
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Im Bereich der fusionierten Samtgemeinde Bodenwerder- Polle gibt es in 26 von 31 Mitgliedsgemeinden eine Freiwillige Feuerwehr. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Gemeindebrandmeister Andreas Damrau über eine Vielzahl von Aktivitäten in seinem Zuständigkeitsbereich berichten kann. Auch mussten die Einsatzkräfte zu 27 Bränden ausrücken, bei denen es dank des schnellen Einsatzes der Wehren, überwiegend bei Entstehungs- oder Kleinbränden blieb. Erstmalig wurde auch die Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Holzminden zu einem auswärtigen Einsatz gerufen: Beim Elbehochwasser waren auch die Ortsfeuerwehren Bodenwerder, Halle, Kirchbrak und Polle im Einsatz.

Weiterhin mussten die Feuerwehren der Samtgemeinde zu 64 Hilfeleistungen ausrücken. Neben Ölspuren forderten auch umgestürzte Bäume, Schlamm nach Überflutungen, Türöffnungen sowie Tragehilfen für den Rettungsdienst und Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen den Einsatz der Feuerwehren im Bereich der Samtgemeinde. Weiterhin wurde die Feuerwehr zur Ausleuchtung von Tatorten zur Spurensicherung durch die Polizei angefordert.

Auch über den Ausbildungsstand gibt Damrau einen Überblick. So wurden auf Samtgemeindeebene sowohl die Feuerwehrgrundausbildung (Truppmann I) als auch die Abschlussprüfung (Truppmann II) durchgeführt. Dies ist auch im Hinblick auf die gesamte Mitgliedsentwicklung bei den Feuerwehren von Bedeutung. Derzeit können 773 aktive Feuerwehrmitglieder, davon 65 Frauen, gezählt werden. Im Vergleich zum Vorjahr blieb dieser Wert nahezu konstant. In weiteren Abteilungen wie den Altersabteilungen befinden sich 184 Mitglieder. Der Mitgliederbestand in den sechs Musikzügen blieb mit 103 Mitgliedern ebenfalls nahezu konstant. Dies trifft auch für den Bereich der Jugendfeuerwehren zu, wo in neun Nachwuchsgruppen 161 Kinder einen Teil ihrer Freizeit verbringen. Hier konnte sogar eine Steigerung von 23 Mitgliedern erreicht werden.

2 Bilder

Im Bereich des Feuerlöschwesens wurden mehrere Neuanschaffungen gemacht. Neben einer Tragkraftspritze für die Ortsfeuerwehr Pegestorf wurden auch drei Atemschutzgeräte, ein hydraulischer Spreizer (Ortsfeuerwehr Halle), ein Schnelleinsatzzelt (stationiert bei der Ortsfeuerwehr Hehlen) sowie die ersten Digitalfunkgeräte beschafft. Auch die Umrüstung der Sirenen auf digitale Empfänger ist bereits angelaufen.

Als besonders erfreulich, aber auch wichtig für den Bereich der Feuerwehren wurde der Beschluss des Samtgemeinderates zur Erstellung eines Brandschutzbedarfsplanes gewertet. Hiermit soll ein externes Unternehmen beauftragt werden. Besonders die verbindliche Umsetzung dieser Planung wird hier auch vonseiten der Feuerwehr gefordert. Denn ein Brandschutzbedarfsplan sei die objektive und fachliche Grundlage für zukünftige Entscheidungen und Beschaffungen, keinesfalls aber als „Wunschliste“ der Feuerwehren zu verstehen.

Allen Einsatzkräften dankt Gemeindebrandmeister Andreas Damrau nachdrücklich für die geleistete Arbeit des vergangenen Jahres und die Bereitschaft, zu jeder Tages- und Nachtzeit Nächstenhilfe zu leisten. Auch der Bereich der Brauchtumspflege solle nicht vergessen werden. Denn gerade in den kleineren Ortschaften seien es oft die Feuerwehren, die dieses aufrechterhielten und für ein dörfliches Gemeinschaftsleben sorgten.

Immer wieder werden die Wehren zu brennenden Stroh- und Heulagern

gerufen.

Am alten Bahnhof in Linse stand dieser Pkw in Flammen gl (3)



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?