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Workshop mit Ernährungs- und Gesundheitsberaterin Ute Mühlbauer

„Sehleistung hängt nicht vom Alter ab“

BODENWERDER. Mit einer kleinen Fingerpuppe male ich eine liegende Acht in die Luft. Im Uhrzeigersinn und zunächst sehr langsam. Die Augen meines gegenüber sitzenden Trainingspartners folgen der vor seinem Gesicht „tanzenden“ Puppe.

veröffentlicht am 28.11.2018 um 18:03 Uhr

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Sabine Weiße (saw)

Autor

Sabine Weiße Reporterin
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Den Kopf soll er still halten – denn die Augenmuskeln sind es, die diese Bewegung ausführen sollen. Nach einer kurzen Gewöhnungsphase „gehorchen“ seine Augen; jetzt kann ich das Tempo anziehen, größere und kleinere Schwünge variieren. „Die ,liegende Acht‘ ist eine einfache, aber wirkungsvolle Übung zum Trainieren unserer sechs äußeren Augenmuskeln“, erklärt Ute Mühlbauer.

Die Ernährungs- und Gesundheitsberaterin aus Hameln arbeitet seit einigen Jahren auch als Sehtrainerin. Das Konzept vom ganzheitlichen Augen- und Sehtraining stellt sie am 1. Dezember im Rahmen eines Workshops in Bodenwerder vor. Die Augenschule wurde ausgezeichnet mit dem „Continentale-Förderpreis“ der Naturheilkunde. „Vielfach führen unsere Sehgewohnheiten zu typischen Sehproblemen wie Kurzsichtigkeit, Hornhautverkrümmung oder Altersweitsichtigkeit“, erklärt Ute Mühlbauer. Eine ihrer zentralen Aussagen: „Sehleistung hängt nicht vom Alter ab — und man kann sie trainieren!“

Das Training habe das Ziel, Sehkraft, Gesundheit und Vitalität zu steigern. „Somit verbessert es die Lebensqualität des ganzen Menschen.“ Konkret geht es dabei um die Regeneration der Sehfähigkeit, die Prävention von Fehlsichtigkeit, die Verbesserung der Augen-Durchblutung, die Entdeckung unterschiedlicher Seh- und Sichtweisen, das Erfahren geistiger Klarheit in der Verbindung beider Gehirnhälften, den Zugang zur eigenen Kraftquelle zu erleben.

Die Entspannung von Augen, Körper und Seele genießen beim ganzheitlichen Sehtraining einen ebenso großen Stellenwert wie Aktivität und Konzentration. Nicht fehlen dürfen in diesem Zusammenhang Hinweise auf den Nutzen körperlicher Aktivität und einer „augengesunden“ Ernährung. Soll heißen: überwiegend vegetarisch, wenig Milchprodukte, frisches Obst und Gemüse. Zurück zur „liegenden Acht“: „Zu empfehlen ist diese Übung bei Hornhautverkrümmung, trockenen und tränenden Augen, außerdem bei Fehlsichtigkeit und Legasthenie“, führt Sehtrainerin Ute Mühlbauer aus. Das Kreisen beider Augen gleicht eine Dominanz der rechten oder linken Gehirnhälfte aus. „Idealerweise praktiziert man diese Übung mehrmals täglich für eine Minute. Je öfter Sie diese Übung machen, desto besser wird die Augenpartie durchblutet und die Hornhaut befeuchtet.“ Das Training umfasst Augen- und Blickübungen, Seh- und Ganzkörperübungen. So lernen die Seminarteilnehmer die positive Wirkung des Lachens kennen, praktizieren den Nahsichttest, folgen mit den Augen einem Labyrinth, trainieren mit Schnur-Übungen die Koordination beider Augen und lernen die Wirkung des Sole-Augenbades kennen.

Termin: Workshop „Endlich wieder besser sehen“ am Samstag, 1. Dezember, von 10 bis 16 Uhr, Schulzentrum Nord Anmeldung: 05533/707-224.



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