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veröffentlicht am 09.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 01:41 Uhr

Die rund 90 Teilnehmer aus dem Kirchenkreis Holzminden-Bodenwerd
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Viel Spaß und Erlebnis pur hatte das Sprengelcamp am Tankumsee zu bieten. Rund 600 Jugendliche aus acht Kirchenkreisen – darunter waren auch zwei Busse aus dem Kirchenkreis Holzminden-Bodenwerder mit 90 Jugendlichen angereist – nahmen an dem Camp teil. „Das Organisationsteam aus Kirchenkreisjugendwarten und Sprengeljugendkonvent gaben sich sehr viel Mühe bei der Planung und Umsetzung des Konzeptes“, sagte Kirchenkreisjugendwart Heiko Zufall. Schon im Vorcamp bauten Haupt- und Ehrenamtliche zwei Tage lang die umfangreiche Bühne und Technik im riesigen Aufenthaltszelt sowie Zirkuszelte und Animationsstände auf.

Nachdem alle Zelte standen, startete im großen Festzelt das Abendprogramm mit einer Begrüßungsandacht, bei der auch Landesjugendpastorin Cornelia Dassler sowie der Landessuperintendent Eckhard Gorka mitwirkten „Respekt – mach’s mal bunt!“ lautete das Motto des Camps bei Gifhorn. Im weiteren Verlauf wurden alle teilnehmenden Kirchenkreise vorgestellt: Hameln-Pyrmont, Hildesheim-Sarstedt, Osterode, Holzminden-Bodenwerder, Hildesheimer Land, Göttingen, Peine und Clausthal-Zellerfeld waren mit dabei. Das Abendprogramm bot den Jugendlichen „Boalsches Theater“ mit Figuren, die sich in der Menge der Teilnehmenden bewegten und mit ihnen spielten, das Improvisations-Theater „Fünfte Dimension“ aus Hannover sowie Livemusik einer Rock- und Sacropop-Band aus Hildesheim. Den Abend ausklingen lassen konnten die Besucher des Sprengelcamps beim Lichtermeer. Der Samstag begann mit einer Bibelarbeit, bei der in vielen Kleingruppen mit attraktiven Aktionen ein biblischer Text erkundet wurde. Der „Markt der Möglichkeiten“ schloss sich in vielen kleinen Zelten an. Nach dem Abendessen wurde den Jugendlichen mit „Schlag den Superteamer“ eine Bühnenshow geboten, die alle Teilnehmenden in ihren Bann zog. „Im Anschluss ließen die über 600 Jugendlichen bei der Campdisco den Zeltboden durch ihr ausgelassenes Tanzen beben, und viele erlebten sicher die erste große Disco ihres Lebens, die die Stimmung bis zum Siedepunkt trieb“, sagte Heiko Zufall weiter. Am Sonntag endete das Sprengelcamp mit einem Gottesdienst. Die drei Jugenddiakone des Kirchenkreises Dagmar Klosowski, Dierk Stelter und Heiko Zufall sahen die Erwartungen an das Camp erfüllt. „Es war ein beeindruckendes Erlebnis für alle Teilnehmenden. Alle, die dabei waren, werden diese Gemeinschaft und die Erlebnisse nicht so schnell vergessen“, so Kirchenkreisjugendwart Heiko Zufall, der für die Mitorganisation des Camps am Tankumsee verantwortlich war.

Bei der Sprengelcamp-Disco kocht die Stimmung. Foto: privat
  • Bei der Sprengelcamp-Disco kocht die Stimmung. Foto: privat
Zufriedene Gesichter nach der bestandenen Fahrradprüfung. Foto:
  • Zufriedene Gesichter nach der bestandenen Fahrradprüfung. Foto: Polizei
Enya (6) bläst Tannenzapfen. Foto: phi
  • Enya (6) bläst Tannenzapfen. Foto: phi

18 Schüler der 4. Klasse der Ritterhofschule Polle haben ihre Fahrradprüfung bestanden. Nach guter Vorbereitung und bestandener theoretischer Prüfung galt es, das Wissen in die Praxis umzusetzen. Als Teststrecke war eine große Runde quer durch Polle vorbereitet. „Die Kinder mussten im öffentlichen Straßenverkehr fahren und dabei verschiedene Streckenposten passieren“, sagte Henning Stille von der Polizei Holzminden. Die Prüfung nahmen Lehrer und Polizeihauptkommissar Gerhard Fricke von der Polizeistation Polle ab.

Zierliche Schwäne, tapsige Pinguine und grazile Giraffen, Martin Müller-Schulwilm hat sie im Angebot, die kleinen bunten Kostbarkeiten aus Glas. Der Thüringer Glasbläser besuchte die Grundschüler der 1. und 2. Klasse in Hehlen und hinterließ mächtig Eindruck. „Glas wächst nicht am Boden, sondern wird aus Quarzsand hergestellt, und zwar bei 1500 Grad“, wusste der Fachmann zu berichten. Das müsse wohl sehr warm sein, denn soweit könne man leider noch nicht zählen, ließen sie ihn wissen. Und Müller-Schulwilm hatte auch Praxisbeispiele auf Lager. Physikalische Eigenschaften des Materials veranschaulichte er gemeinsam mit den Schülern. „Wie brüchig ist Glas? Leitet es die Wärme gut? Wie wird es hergestellt?“

Auf alle diese Fragen gab der Experte Antwort und beteiligte die Schüler hautnah an seinen Experimenten. Xenia durfte mit dem zierlichen Glasfederhalter ihren Namen schreiben, Lauritz prüft, wie gut Glas die Wärme leitet und für Florenzia ließ Müller-Schulwilmes Glasflocken schneien. Der Thüringer Routinier hatte ein gutes Händchen für die Kinder und schuf schließlich vor ihren Augen aus einem Glasrohr einen eleganten Schwan. So werden sich auch die Kleinsten spätestens unter dem Christbaum wieder an den Glasbläser erinnern, „denn“ so Müller-Schulwilm, „in Lauscha, meinem Heimatort in Thüringen, wurde die gläserne Christbaumkugel erfunden“.

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