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Luther-Ausstellung noch nicht in Bodenwerders Fußgängerzone angekommen

Schwierigkeiten halten an

BODENWERDER. Die Luther-Ausstellung in den Schaufenstern der Innenstadt lässt weiter auf sich warten – die organisatorischen Schwierigkeiten halten an. Wie berichtet sollte eigentlich am Pfingstsonntag, 4. Juni, eine Ausstellung in den Schaufenstern von leer stehenden Geschäften in Bodenwerder starten. Sie zeigt auf Postern die wichtigsten Stationen der Reformationsgeschichte und ihre Auswirkungen bis heute.

veröffentlicht am 09.06.2017 um 21:16 Uhr
aktualisiert am 09.06.2017 um 22:00 Uhr

In Holzminden war die Posterausstellung zur Reformation bereits zu sehen. Superintendent Ulrich Wöhler (Mitte) schaute sich gemeinsam mit Interessierten die Ausstellungsfenster an. Foto: Superintendentur Holzminden
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Doch genau hier in der Fußgängerzone von Bodenwerder bei den leeren Geschäften liegt die Hürde. Bisher haben noch zu wenige Verwalter oder Eigentümer zugestimmt, dass die Ausstellung in ihren Fenstern gezeigt werden darf. „Es ist nicht so einfach, die Genehmigungen der Eigentümer zu bekommen“, sagt die Vorsitzende des Kirchenvorstands in Bodenwerder, Christiane Sahm. Ein Start noch vor diesem Wochenende hätte den Vorteil gehabt, dass die Bodenwerder-Besucher beim Felgenfest am morgigen Sonntag, 11. Juni, gleich Gelegenheit gehabt hätten, die Ausstellung anzuschauen. „Wahrscheinlich bauen wir in der nächsten Woche auf“, schätzt Petra Hundertmark, Ephoralsekretärin bei der Superintendentur in Holzminden.

Die Ausstellung „HereIstand. Martin Luther, die Reformation und die Folgen“ behandelt zentrale Fragen der Reformationsgeschichte. Was war das Neue an Luthers Theologie? Was geschah in Wittenberg 1517? Wie verbreitete sich die neue Lehre? Die Kirchengemeinde Bodenwerder-Kemnade will mit der Posterausstellung in der Fußgängerzone die Umbrüche des 16. Jahrhunderts all denjenigen deutlich machen, die keine Zeit für einen Museumsbesuch haben – quasi Geschichte im Vorübergehen. Zuvor war die Ausstellung bereits in Holzminden zu sehen. Sie umfasst 30 Poster im Format DIN A 1. Der englische Name „Here I stand“, ist angelehnt an den legendären Ausspruch Luthers auf dem Wormser Reichstag 1521: „Hier stehe ich und kann nicht anders.“ms



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