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Vater wirft seine kleine Tochter über Bord – und rettet ihr damit das Leben / DLRG eilt Schiffbrüchigen zur Hilfe

Schon wieder: Strömung zieht Kanu unter Frachtschute

Bodenwerder (ube). Schon wieder hat sich auf der Weser ein Bootsunfall ereignet – erneut wurde ein Kanu unter eine Frachtschute gedrückt, die an einem Schwimmbagger vertäut war. Ein ähnliches Unglück hatte sich heute vor einer Woche bei Großenwieden ereignet. Eine Frau (42) und ein Mann (38) erlitten Verletzungen (wir berichteten).

veröffentlicht am 01.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 09:41 Uhr

Das Kanu hat sich unter der Frachtschute oder dem Baggerschiff v
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Am Samstag um 13.50 Uhr gerieten ein Vater (46) und seine sechs Jahre alte Tochter in Höhe der ehemaligen Arminus-Werft in Lebensgefahr. Die vierköpfige Familie aus Nordstemmen war mit zwei Leih-Booten von Brevörde in Richtung Bodenwerder unterwegs, als ihr ein Fahrgastschiff entgegenkam.

Der Mann musste warten. Der Kanufahrer sei zu weit rechts geblieben und sein Boot von der Strömung erfasst worden, sagte der Leiter der Wasserschutzpolizei Hameln, Lothar Moniac.

Der 46-Jährige habe seine kleine Tochter über Bord geworfen, sodass das Kind von Mutter und Schwester (10), die in einem zweiten Kanu saßen, aus der Weser gezogen werden konnte, sagte DLRG-Rettungsschwimmer Andreas Klabunde. Während das Paddelboot unter Schute oder Baggerschiff gezogen wurde und sich dort verhakte, gelang es dem Schiffbrüchigen, sich an dem Prahm festzuhalten.

Die DLRG-Retter Andreas Klabunde und Martin Rangius waren gerade im Hafen – sie trafen bereits drei Minuten nach dem Unfall mit ihrem Boot „Arthur Grautner“ am Einsatzort ein und retteten den Mann. Vater und Tochter hatten einen Schock erlitten und waren unterkühlt.



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