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Harte Worte bei Ottensteins Wehr

Schlechte Beteiligung am Dienst kritisiert

Ottenstein. Vier Jahrzehnte aktiver Feuerwehrdienst – das ist eine besondere Würdigung wert. Und so war es für Friedrich Schomburg ein besonderer Moment, als Kreisbrandmeister Hans-Hermann Brandt dem verdienten Kameraden der Feuerwehr Ottenstein das niedersächsische Ehrenzeichen für 40-jährige Dienste im Feuerlöschwesen an die Jacke heftete.

veröffentlicht am 11.01.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 07:41 Uhr

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Während der gut besuchten Versammlung im Gerätehaus standen auch mehrere Beförderungen an, die Ortsbrandmeister Tobias-Kai Schäfer und sein Stellvertreter Matthias Wolter vornahmen.

In Abwesenheit wurde Gerd Wilke jun. zum 1. Hauptfeuerwehrmann befördert. Den Dienstgrad Hauptfeuerwehrmann erlangten Michael Vesting, André Maue und Hendrik Strohmeyer; nach erfolgreich absolviertem Grundlehrgang wurden Lennart Siegmann und Jonas Wolter zu Feuerwehrmännern befördert. Als besonders diensteifrig erwies sich erneut Karsten Gödecke, der zum wiederholten Mal den internen Titel „Feuerwehrmann des Jahres“ holte. Wehrchef Schäfer bilanzierte für das Jahr 2013 zwei Hilfeleistungen, drei Löscheinsätze und eine nachbarschaftliche Löschhilfe. So wurden die Aktiven zu zwei Zimmerbränden in Glesse und Ottenstein gerufen, stellte man bei dem Brand des abseits gelegenen Vereinsheim in der Feldmark Welsede im Verbund mit anderen Tanklöschfahrzeugen die Wasserversorgung im Pendelverkehr sicher und hielt Atemschutzgeräteträger vor.

An die Adresse „seiner“ 48 Aktiven richtete Ortsbrandmeister Tobias-Kai Schäfer eine deutliche Rüge: „Durchschnittlich zwölf Kameraden nahmen an den insgesamt 21 Übungsdiensten teil. Das ist die schlechteste Dienstbeteiligung seit Jahren.“ Zusätzlich zum regulären Unterricht in Theorie und Praxis wurden zwei Einsatzübungen in Rühle und Vahlbruch (Schwerpunkt Koordinierung Atemschutzgeräteträger) im Dienstbuch protokolliert. Insgesamt kamen 1142 Stunden an Aus- und Weiterbildung sowie 147 Einsatzstunden zusammen. Mit 48 Aktiven, 16 Mitgliedern der Altersabteilung und 109 Förderern zählt die Stützpunktwehr Ottenstein 173 Mitglieder.

Grußworte sprachen Bürgermeister Manfred Weiner, Kreisbrandmeister Hans-Hermann Brandt sowie der stellvertretende Gemeindebrandmeister Hans-Albert Lange, der die Einführung des Digitalfunks und die Aufstellung eines Brandschutzbedarfsplanes für die Samtgemeinde Bodenwerder-Polle als Herausforderungen bezeichnete.

Warum die Bedarfsanalyse statt von den Feuerwehren von einem auswärtigen Fachbüro erarbeitet werde, wurde ebenso diskutiert wie die Frage, ob die Ergebnisse dieser Untersuchung von der Politik und dem Feuerwehrwesen dann auch wirklich umzusetzen sind – oder nicht. saw



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