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Schiedsleute verabschiedet

Bodenwerder (joa). Zwischen sechs und 18 Jahre haben sie dafür gesorgt, dass das Leben von Nachbarn wieder in friedlichere Bahnen zutrückkehrte, haben sie versucht, gemeinsam mit den Kontrahenten Kompromisse zu suchen und zu finden.

veröffentlicht am 11.01.2011 um 13:04 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 09:21 Uhr

Schiedsleute
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Bodenwerder (joa). Zwischen sechs und 18 Jahre haben sie dafür gesorgt, dass das Leben von Nachbarn wieder in friedlichere Bahnen zutrückkehrte, haben sie versucht, gemeinsam mit den Kontrahenten Kompromisse zu suchen und zu finden.

Mit einer Urkunde, überreicht vom Direktor des Amtsgerichts Holzminden, Ralf-Peter Bayer, und einem hochprozentigen Präsent der neuen Samtgemeinde Bodenwerder-Polle, ausgehändigt von Stadtdierektor Joachim Lienig, wurden sie jetzt verabschiedet: Friedrich-Wilhelm Karau aus Ottenstein, Friedel Peter aus Heyen und Hans-Joachim Brennemann aus Bodenwerder, ihres Zeichens stellvertretende Schiedsmänner für die Bereieche Polle, Halle und Bodenwerder. Ihre Stellvertreter-Ämter entfallen künftig durch die Neuorganisation des Schiedsleute-Systems in der neuen Samtgemeinde Bodenwerder-Polle: Künftig wird es drei Schiedsleute geben, die sich im gesamten Gemeindegebiet gegenseitig vertreten: Kirsten Benthack, Ludwig Hundertmark und Wolfgang Kohlmeier (Ansprechpartnerin Roswitha Düerkop, Fachbereich 3 - Bürger und Sicherheit, Telefon 05533/405-38).

Das Amt ist ein auf Zeit ausgeübtes Ehrenamt. Schiedspersonen entscheiden nicht, sondern führen rechtlich einen Vergleich herbei, das heißt einen Vertrag zwischen den sich einigenden Parteien. Wie sich der Heyener Friedel Peter erinnert, hat die Zahl der Fälle, die von Schiedleuten moderiert werden, in den vergangenen Jahren erheblich abgenommen. Früher, in schlechteren Zeiten, so Peter, sei es durchaus auch üblich gewesen, „sich wegen ein paar geklauter Äpfel an einen Schiedsmann zu wenden.“



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