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Autoren lesen Blutrünstiges und Biblisches in der Haller Kirche

Schaurig-gemütlicher Kriminal-Tango in St. Petri

Pastorin Katrin Frölich liest in der nur mit Kerzen ausgeleuchteten St. Petri Kirche.

veröffentlicht am 09.11.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 23:41 Uhr

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Autor:

Andrea Gerstenberger
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Foto: ag

Halle. Das dunkle Kirchenschiff der St. Petri Kirche zu Halle, effektvoll lediglich mit Kerzen ausgeleuchtet, ließ für sich allein schon die geplante mystische Stimmung aufkommen.

Dazu die schaurige Pater Brown-Geschichte von „Der Ehre des Israel Gow“, und spätestens, als das Ermittlertrio aus dem Gottesmann Brown, Detektiv Flambeau und Scotland Yard-Inspektor Graven den Totenschädel des Grafen Glengyle im Kartoffelfeld fanden, lief auch dem letzten Besucher des Krimiabends der erwartete Schauer über den Rücken.

Pastorin Katrin Frölich hatte mit dem Kirchenvorstand zu dieser ungewöhnlichen Veranstaltung in die Kirche geladen, und zahlreiche Gäste aus Halle und Umgebung, aber auch dem benachbarten Kreis Hameln-Pyrmont, waren gekommen.

Neben schaurigen Kriminalstorys aus dem gelobten Land des Verbrechens, Großbritannien, gab es auch zwei spannende, nicht weniger blutrünstige Geschichten aus der Bibel zu hören.

Astrid Grossmann aus Emmerthal entführte die Besucher mit dem längsten Lesepart, sehr spannungsreich vorgetragen, auf den Spuren Pater Browns ins finstere, schaurige England. Außer Pastorin Katrin Frölich, die die Bibelkrimis ausgesucht hatte, las im ersten Teil noch Katja Meier aus „Der Schoppenfetzer und der Messweinfluch“.

Wein und ein Imbiss sorgten in der Pause für Stärkung und Entspannung, bevor es im zweiten Teil mit Agatha Christie, gelesen von Susanne Wiemann, weiterging. Angelika Wüstenfeld-Schulz las aus „Frucht der Sünde“ von Phil Rickman, bevor Elke Ruppert mit einem weiteren Bibelkrimi den Reigen beschloss.

Musikalisch wurde der Krimi-Abend, vom Orgelchoral bis zum abschließenden Kriminal-Tango, von Martina Sudhoff-Werner begleitet.

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