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Das Dresdener Duo „Luamar“ faszinierte die Zuhörer im Gasthaus Hahn in Ottenstein

Sanfte Töne und temperamentvolle Songs

Ottenstein (phi). „Es war, als hätt der Himmel die Erde still geküsst“, das Gedicht „die Mondnacht“ von Joseph Eichendorff sprach dem Publikum aus der Seele. „Luamar“ hieß das Dresdener Duo, das die Zuhörer im gut besetzten Gasthaus Hahn in Ottenstein mit faszinierenden brasilianischen Klängen in laue Mondnächte entführte und auch das bekannte Eichendorffsche Gedicht vertonte.

veröffentlicht am 29.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 13:41 Uhr

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Die Musiker Katharina Ahlrichs (Gesang und Percussion) und Silvio Schneider (Gitarre) bilden seit dem vergangenen Sommer das außergewöhnliche Duo Luamar. Der Bandname setzt sich zusammen aus den portugiesischen Worten „lua“ für Mond und „mar“ für Meer. Und der Mond zog sich auch als silberner Faden durch das Programm. Der Sängerin mit der samtenen Stimme und dem nahezu perfekten Gitarristen gelang es, das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Sanfte Töne wechselten sich ab mit rhythmischen und temperamentvollen Songs. Auf fröhliche Lieder folgten leise arrangierte Themen, getaucht in blau gedämpftes Bühnenlicht, so dass die Zuhörer den Mond und das Meer fast zu spüren meinten.

Die sympathischen Musiker vermittelten zwischen den Liedern einen Eindruck der musikalischen Welt Brasiliens, sodass das Publikum dem Programm und den teils extravaganten Klängen problemlos folgen konnte. Professionell und souverän kam das Duo jedoch niemals laut daher, sondern vermittelte auf angenehm ruhige und doch fröhliche Weise ein südamerikanisches Lebensgefühl mit einer ganz eigenen feinen Sensibilität für die leisen Zwischentöne. Man musste kein Portugiesisch können, um die Leidenschaft zu spüren, mit der die beiden Musiker ihrer Berufung nachgehen.

Verdienter, großer Applaus begleitete die Dresdner von der Bühne, nicht ohne Zugabe einzufordern. Was blieb, war die Sehnsucht nach Sommer und lauen Nächten. Es war ein gelungener Abend im Gasthaus Hahn und Balsam für die kältegeplagten Seelen auf der Ottensteiner Hochebene.



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