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Wenn Mütter mehr und Väter weniger arbeiten

„Rolle vorwärts“

Holzminden. Zum Auftakt der Frauenaktionswochen im Landkreis Holzminden sind Vertreter der Unternehmen aus dem Weserbergland sowie Väter, Mütter und Interessierte zum 14. Unternehmensnetzwerk-Treffen eingeladen. Die Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft der Weserbergland AG, Wirtschaftsförderung und die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Holzminden laden ein, sich mit Rollenbildern bezüglich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf auseinanderzusetzen.

veröffentlicht am 03.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:53 Uhr

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Unternehmen können ihre Sicht auf Teilzeit-Väter und Vollzeit-Mütter beisteuern. Diskutiert werden auch Überlegungen zur Fachkräftesicherung hinsichtlich der Zeitwünsche von Vätern und Müttern. Am Montag, dem 22. Februar, gibt es im Energy-Campus von Stiebel Eltron zu diesem Themenkomplex ab 18 Uhr interessante Vorträge und die Möglichkeit, mit den Referenten ins Gespräch zu kommen.

Mit dem Wettbewerb „Erfolgsfaktor Familie“ können Unternehmen für sich als familienfreundlicher Betrieb werben und ihre Arbeitgeber-Attraktivität insbesondere für Fachkräfte steigern. Larissa Roy-Chowdhury, Projektreferentin bei der DIHK Service GmbH in Berlin, wird einen Blick darauf werfen, was Unternehmen tun können, um den Arbeitszeitwünschen ihrer Fachkräfte entgegenzukommen. Dass diese Frage aktuell und wichtig ist, zeigt der Familienreport 2014 des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Christian Hoenisch aus dem Referat Gleichstellungspolitik für Jungen und Männer wird Ergebnisse dieser Studie vorstellen und die Idee der Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD), die Arbeitszeit zwischen Müttern und Vätern gleich aufzuteilen, vorstellen.

Wie gestalten wir unser Leben, wenn ein Kind unseren Haushalt bereichert? Wird es so sein, dass der Vater das Kind nur am Abend und am Wochenende zu Gesicht bekommt und die ganze Bürde des Familien-Ernährers alleine wuppt? Oder wäre es toll, wenn sich beide Elternteile die Zeit mit dem Kind und die Zeit für das Geldverdienen teilen könnten? Wird die Mutter diejenige sein, die aus dem Beruf in die Elternzeit geht und dann sehen muss, wie sie den Anschluss wiederfindet? Oder gibt es auch hier eine Möglichkeit, dass beide nur eine überschaubare Zeit aussteigen und dann auch schnell den Einstieg wiederfinden?

Anmeldungen zu dieser kostenlosen Veranstaltung im Gleichstellungsbüro des Landkreises Holzminden per Telefon 05531/707311 oder per E-Mail an gleichstellungsbuero@landkreis-holzminden.dered



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