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Frauentag lockt mit interessanten Angeboten

Reifenwechsel und Tanzvorführungen

BODENWERDER. Warum müssen beim Reifenwechsel nach 50 Kilometern die Muttern nachgezogen werden? Wie bekomme ich den richtigen Druck auf die Reifen? Wieviel Öl muss ich nachfüllen? Diese und viele andere Fragen musste Erwin Rauch beim zweiten Frauentag beantworten und er vermittelte sein Wissen mit praktischen Beispielen.

veröffentlicht am 10.03.2019 um 19:45 Uhr

Die Teilnehmerinnen erfuhren unter anderem, wie am Auto nötige Wartungsarbeiten vorgenommen werden. Foto: kb
Beißner

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Karin Beißner Reporterin
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Die Prüfung von Reifendruck, Pollenfilter und Kühlwasser sowie die Reifenwechsel waren nicht das Einzige, was den Frauentag interessant machte. Die Initiatorinnen der Veranstaltung, Karin Kehne und Maike Weiß, hatten wieder ein interessantes Programm zusammengestellt. Schon gleich um elf Uhr nahmen die ersten Besucherinnen mit Michael Sommer ein Insektenhotel in Angriff. Loch an Loch mit dem Akkuschrauber in die kleinen Baumscheiben gebohrt, war das für manche Besucherin der erste Kontakt mit dem Werkzeug. Eine Etage höher gab Lars Riedel Messern und Scheren die notwendige Schärfe zurück und manch bewundernder Blick galt seinen außergewöhnlichen Designstücken.

Kreationen aus afrikanischen Stoffen konnten die Besucherinnen im Haus mit der Schleife bewundern und anprobieren und die extravaganten Westen aus Kaffeesäcken erfreuten auch die männliche Begleitung. Maike Weiß fand bei ihrem Vortrag „Bodenwerder wird Fairtrade-Town – Was heißt das? Was ist Fairtrade? Wo gibt es was?“ sehr interessierte Zuhörerinnen und präsentierte Informationen und Produkte.

Bei Miriam Keuntje in der „Sinneszeit“ hieß es „Tue deinem Körper Gutes“. Dort erfuhren die Frauen von den neuesten kosmetischen Behandlungen zur Hautverbesserung, von künstlicher Wimperngestaltung, Regenbogenmassage, Entspannungs- und Aromatherapien. Beim Stadtfotografen luden eine riesige Sektflasche vor der Tür und Musik ins Studio zum „Lasst euch als Freundinnen fotografieren“ ein. Dort hieß es dann vor dem großen reflektierenden Schirm „Bitte lächeln“. Innerhalb kürzester Zeit war das Freundinnenfoto auch schon gedruckt.

Mit dem Akkuschrauber bauten die Frauen Insektenhotels. Foto: kb

Wie sehr das Singen vereint war in der Stadtkirche zu sehen und zu hören. Eine Vielzahl Gesangs-Begeisterter war dem Aufruf zum gemeinsamen Singen gefolgt. Christiane Klein hatte ein buntes Programm zusammengestellt. Zum Warmhalten (die Kirche bekommt eine neue Heizung) wanderte die Gruppe mit „Laudate omnes gentis“ durch die Kirche, fragte „Weißt du wieviel Sternlein stehen?“ und zeigte auch beim mehrstimmigen Singen Tonsicherheit. Schnell war eine knappe Stunde vorbei. „Das müsste man eigentlich viel öfter machen“, äußerten sich mehrere Sänger.

Zuhören und Zuschauen hieß es dann am Abend im Weserhaus. Jana Luna und Jango Erhardo boten ein abwechslungsreiches Programm mit ausdrucksstarkem Tanz, hinreißender Pantomime und Comedy. Und natürlich ging es um die Frauen, aber auch um das Zwischenmenschliche und die sensible Seele des Mannes. Songs von Reinhard Mey wie „Männer im Baumarkt“ und „Annabell“ setzte Jango fabelhaft pantomimisch in Szene. Jana glänzte mit getanzten Szenen und brachte als „interaktiver Geldautomat“ das nicht nur weibliche Publikum zum Lachen.

Beschwingt und fröhlich begab sich ein Teil der Zuschauer anschließend ins Café Cannelle, wo Danny Fey ein veganes Drei-Gänge-Menu zubereitet hatte – nicht nur ein Gaumen- sondern auch ein Augenschmaus vom Feinsten. Das gemeinsame Essen rundete den zweiten Frauentag für viele Teilnehmerinnen und auch Teilnehmer perfekt ab.

„Ich freue mich schon auf den Frauentag im nächsten Jahr und bin gespannt, was ihr dann wieder auf die Beine stellt“, äußerte sich eine Besucherin.



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