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Weiterer Schritt zur Fusion / Ort für Funkmast ist inakzeptabel / Politiker legen Widerspruch ein

Rat Pegestorf gibt Samtgemeinde grünes Licht

Pegestorf (hb). Seine uneingeschränkte Zustimmung hat der Pegestorfer Rat der Hauptsatzung der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle und dem Gebietsänderungsvertrag bei seiner jüngsten Sitzung erteilt. Damit ist die für den 1. Januar 2010 geplante Fusion von Bodenwerder und Polle ein Stück näher gerückt.

veröffentlicht am 20.02.2009 um 20:30 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 16:21 Uhr

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In einer gemeinsamen Samtgemeinde-Ausschusssitzung am 26. Januar dieses Jahres waren beide Entwürfe den Samtgemeinderäten zur Beschlussfassung empfohlen worden. Bevor der Samtgemeinderat nun am 20. März endgültig über die Annahme dieser Entwürfe entscheidet, müssen die Mitgliedsgemeinden ihre Zustimmung geben. Das ist in Pegestorf nun geschehen.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Errichtung einer Mobilfunkanlage. Dieses Thema beschäftigt den Pegestorfer Rat schon seit einigen Jahren. Es geht um die Errichtung einer Mobilfunk-Antennenanlage der E-Plus Mobilfunk GmbH & Co. KG in unmittelbarer Nähe des Dorfes.

Der Gemeinderat sei nicht grundsätzlich gegen einen Funkmasten, versicherte Bürgermeister Dirk Pommer. Aber der dafür vorgesehene Ort sei „inakzeptabel“. Man versuche seit Jahren, eine gemeinsame Lösung mit dem Landkreis Holzminden und dem Betreiber Alcatel zu finden; bis jetzt leider ohne Erfolg.

Im August des vergangenen Jahres hatte die Gemeinde Pegestorf vor Gericht per Eilverfahren erreicht, dass der Landkreis Holzminden eine erteilte Baugenehmigung zurücknehmen musste (wir berichteten).

Reaktion auf Widerspruch

des Landkreises

Damit war entschieden, dass Pegestorf vorerst keinen Funkmasten erhalten würde. Diese von Dirk Pommer verkündete Nachricht wurde damals mit großer Freude aufgenommen und als Etappensieg gewertet. Dass damit das Thema Funkmast endgültig ad acta gelegt worden sei, glaubten wohl nur die größten Optimisten.

Ein Widerspruchsbescheid des Landkreises Holzminden vom 30. Januar 2009 war nun wiederum der Anlass, dass sich der Pegestorfer Rat erneut mit diesem Thema befassen musste.

Nach einer kontroversen Diskussion beschloss der Rat mit großer Mehrheit, gegen diesen Widerspruchsbescheid jetzt Klage einzureichen.



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