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Produktionshallen werden Raub der Flammen

Bodenwerder (ube/gl). Zwei nach Angaben der Polizei untervermietete ehemalige Produktionshallen auf dem alten Gelände der Firma „Holz Möller“ wurden am Sonntagabend ein Raub der bis zu 20 Meter hohen Flammen. Mehr als 150 Feuerwehrleute waren an der Rühler Straße in Bodewenrder im Einsatz.

veröffentlicht am 03.05.2009 um 22:04 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 11:41 Uhr

feuer bowe
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Bodenwerder (ube/gl). Zwei nach Angaben der Polizei untervermietete ehemalige Produktionshallen auf dem alten Gelände der Firma „Holz Möller“ wurden am Sonntagabend ein Raub der bis zu 20 Meter hohen Flammen. Mehr als 150 Feuerwehrleute waren an der Rühler Straße in Bodewenrder im Einsatz.
 Die Ursache des Großfeuers, das um 19 Uhr entdeckt wurde, ist bislang völlig unklar. Von Hameln aus fuhr umgehend ein Team der Tatort-Gruppe der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden zum Brandort. Die zivilen Ermittler suchten nach Spuren und befragten Augenzeugen. Zwei Personen, die sich in einem Backsteingebäude aufgehalten haben sollen, hätten Verletzungen davongetragen. Auf der Flucht vor dem Feuer hätten die Männer Brandwunden und Rauchgasvergiftungen davongetragen, hieß es.
 Die Kooperative Regionalleitstelle in Hameln löste dritten Alarm aus. In vielen Orten heulten die Sirenen. Neben Feuerwehren aus Bodenwerder, Kirchbrak, Rühle, Hehlen, Linse, Pegestorf und Stadtoldendorf (Drehleiterwagen) rückte auch die Wachbereitschaft aus Hameln mit Drehleiter und Tanklöschfahrzeug zur Unterstützung an. 

 Als die ersten Feuerwehrleute am Brandort eintrafen, war die Zerstörung der Gebäude bereits weit fortgeschritten. Am Abend hieß es, es sei Vorsicht geboten. In einer Halle, so erste Informationen der Polizei, könnte sich Jagdmunition befinden. Wegen der starken Rauchentwicklung führten zunächst Experten aus Hehlen Schadstoffmessungen durch. Giftige Substanzen sollen von diesen Spezialisten nicht festgestellt worden seien. Um 20.30 Uhr ließ die Einsatzleitung den ABC-Zug aus Holzminden zum Ausleuchten der Einsatzstelle alarmieren. 

 Ersten Schätzungen der Polizei zufolge entstand ein Schaden von mehreren 100 000 Euro.



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