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Ölmühle Ottenstein erneut mit Rapsöl-Medaille ausgezeichnet

Prämierte Qualität

OTTENSTEIN. Es hat schon beinahe etwas von Routine. Dennoch sind Geschäftsführer Andreas Möller, Ölmüller Andreas Siegmann und Bürgermeister Manfred Weiner stolz auf das Ergebnis. Und das mit gutem Grund. Denn auch in diesem Jahr ist die „Ölmühle Ottensteiner Hochebene GmbH & Co. KG“ wieder mit der Rapsöl-Medaille der Deutschen Gesellschaft für Fettwissenschaft e. V. (DGF) ausgezeichnet worden.

veröffentlicht am 23.02.2018 um 17:49 Uhr

Vor ihrer Produktionsstätte präsentieren (von links) Ölmüller Andreas Siegmann, Geschäftsführer Andreas Möller und Bürgermeister Manfred Weiner das Premiumerzeugnis der Ottensteiner Ölmühle sowie die jüngst dafür verliehene Medaille 2018 der Deutsche
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Autor

Burkhard Reimer Reporter
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Das Premiumerzeugnis des heimischen Unternehmens darf sich damit mit Fug und Recht zu den absoluten Spitzenprodukten unter den aus Rapssamen gewonnenen Speiseölen zählen. Denn die Gesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main, die die Qualität von Speisefetten bewertet, hat lediglich acht der aus der gesamten Bundesrepublik eingereichten Rapsöle mit der Medaille ausgezeichnet – und zwar gleichrangig.

Seit 2011 dabei, ist das Ottensteiner Rapsöl (mit einer Ausnahme) alljährlich mit der besonderen Auszeichnung bedacht worden, einer Höchstbewertung, die auch im Gourmet-Journal „Der Feinschmecker“ sowie in den Veröffentlichungen des „Verbands der Oecotrophologen“ ihren lobenden Niederschlag findet.

In die Wertung der DGF können übrigens nur sogenannte dezentral hergestellte Produkte gelangen, Öle also, die vor Ort aus regionalen Rohstoffen gewonnen werden. Bis ins Detail geprüft werden die Rapsöle dabei nicht etwa nur auf Geruch und Geschmack, sondern auch auf ihre Inhaltsstoffe, wobei es nicht zuletzt um ein ausgewogenes Verhältnis von ungesättigten und gesättigten Fettsäuren und damit auch um die Wirkung des Produkts auf den menschlichen Organismus geht. Zudem müssen sie, um überhaupt in die Bewertung zu gelangen, ganz bestimmte Voraussetzungen erfüllen, also zum Beispiel kaltgepresst und gänzlich frei von Zusatzstoffen sein. Oder, wie Ölmüller Siegmann es gleichermaßen simpel wie treffend benennt: „Was vorn in die Ölmühle an Raps reinkommt, muss hinten an Rapsöl rauskommen.“ Und das ist eben, nicht zuletzt dank der hohen Qualität des in der Region und speziell auf der Ottensteiner Hochebene angebauten und geernteten Rapses, vom Allerfeinsten.

Weiner, nach eigenen Worten „ehrenamtlicher Mitarbeiter der Ölmühle“, erzählt zum Beweis dafür gern eine nette Geschichte. Sie handelt von Gästen, die im Raum Kaiserslautern eine Pestoproduktion betreiben. Diese hätten auf der Rückreise von einer Messe und auf der Suche nach guten Ölen als Grundsubstanz für ihre diversen Pestosorten auch der Ottensteiner Ölmühle einen Besuch abgestattet. Selbstverständlich seien sie mit den gewünschten Proben versorgt worden. „Nur zwei Tage später“, berichtet Weiner, „kam ein Anruf mit der Bitte: ,Schickt uns mehr davon.‘ Inzwischen beliefern wir das Unternehmen Monat für Monat mit 1000 Litern von unserem Rapsöl.“

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