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Bürgermeister Weiner lädt zur „historischen Sitzung“ für Montag ein / Startschuss für Spielplatz am Glessebach

Ottensteiner Rat gibt der Gemeindefusion grünes Licht

Ottenstein (saw). Die Mitglieder des Rates Ottenstein haben auf ihrer jüngsten Sitzung im Gasthaus „Zum Rosengarten“ in Lichtenhagen dem Entwurf der Hauptsatzung für die Samtgemeinde Bodenwerder-Polle ihre Zustimmung erteilt.

veröffentlicht am 18.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 14:21 Uhr

M. Weiner
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Bürgermeister Manfred Weiner strich den in Niedersachsen „richtungweisenden Charakter“ dieses Fusions-Prozesses heraus. Dass die Satzung im Vorfeld der Abstimmung fünfmal überarbeitet worden war, mache die Komplexität der Thematik wie die Sorgfalt deutlich, mit der Verwaltungen und Lenkungsgruppe gearbeitet hätten. Weiner lud die Bürger ein, zur „historischen Sitzung“ am Montag, 23. März, nach Buchhagen zu kommen. An diesem Tag werden die Samtgemeinderäte Bodenwerder und Polle die Fusion zum 1. Januar 2010 beschließen. Beginn wird um 19 Uhr sein.

Für die Wahl des neuen Samtgemeinderates wie des Samtgemeindebürgermeisters wird das Gebiet in drei Bereiche aufgeteilt, wobei der Flecken Ottenstein mit dem Flecken Polle sowie den Gemeinden Brevörde, Heinsen, Pegestorf und Vahlbruch den Wahlbereich II bilden wird. Dieser Wahlbereich – der kleinste gemessen an der Einwohnerzahl – wird mit zehn Ratsfrauen und -herren im 32 Mitglieder zählenden Samtgemeinderat vertreten sein.

Der Betrag von 12 000 Euro ist seit zwei Jahren im Vermögensetat eingeplant, jetzt gab der Rat auch offiziell den Startschuss für den Bau eines nach ökologischen Kriterien angelegten Spielplatzes am Glessebach. Die Entscheidung fiel den Kommunalpolitikern auch deshalb leicht, weil sich mit einer in Aussicht gestellten Förderung des Projektes durch die niedersächsische Bingo-Stiftung in Höhe von 5000 Euro sowie zugesagter Spenden von privater Seite über 3000 Euro der Investitionsansatz auf etwa 4000 Euro deutlich reduziert.

Ein Spielplatz nach ökologischen Kriterien

Der „Naturspielplatz am Glessebach“ – so der offizielle Projektname – wird zwischen den Grundstücken Deppe und von der Heide errichtet. Bis vor etwa zwei Jahren befand sich auf dem Grundstück ein Spielplatz, der wegen betrieblicher Belange eines Unternehmens abgebaut wurde.

Auf der Grundlage einer anspruchsvolleren Konzeption soll nun nach ökologischen Kriterien ein Platz zum Spielen, Entdecken und Lernen entstehen, „der ein lohnendes Ausflugsziel für die Grundschulen und Kindergärten aus dem Wesertal und von der Hochebene sein wird“, wie Weiner ausführte.

Bestückt wird das Areal unter anderem mit zwei Holztürmen, einer Hängebrücke, Schaukeltieren, einem Sandhaufen, einem Kletterbaum und einer Holunderschule. Besonderer Reiz der Anlage: Der Glessebach ist Bestandteil des Spielplatzes, lädt zum Planschen und Erforschen ein. Mit Unterstützung der Jugendwerkstatt Holzminden, Mitarbeitern der Gemeinde sowie ehrenamtlichem Einsatz soll das Projekt in Kürze starten – schließlich soll am 9. Mai die Eröffnung gefeiert werden.



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