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Ende März soll das Magazin erscheinen

„Osterwald taucht auf“

OSTERWALD. Bald liegt es vor: das Magazin „Osterwald taucht auf“ – mit vielen interessanten Geschichten und Bilder aus der Region.

veröffentlicht am 30.01.2018 um 15:58 Uhr
aktualisiert am 30.01.2018 um 20:20 Uhr

Natürlich kommt auch das Besucherbergwerk in dem Magazin des Isermeyer-Hauses vor. Foto: sto
Stolte Christiane

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Christiane Stolte Reporterin
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„Was gefällt Ihnen an Osterwald am besten? „Wie lange gibt es das Dorfgemeinschaftshaus, das Waldbad, die Steigerklause, die Freilichtbühne oder das Besucherbergwerk? – Diese und ähnliche Fragen waren den Bürgern im vergangenen Jahr von „Interviewern“ gestellt worden. Ihre Antworten oder auch selbst verfasste Geschichten samt vieler Fotos sollten in einem Magazin über Osterwald veröffentlicht werden, hieß es. Was ist aus diesem Projekt der Diakonie Himmelsthür geworden, die im Bergort seit nahezu 52 Jahren das „Emil-Isermeyer-Haus“ betreibt, möchten die Bürger wissen. Müssen sie noch lange auf die Geschichten warten? – „Nein“ betont Henning Brandes, Fachbereichsleiter der Diakonie.

Ende März soll das 80 bis 100 Seiten umfassende Magazin „Osterwald taucht auf“ in einer Auflage von 2000 Exemplaren erscheinen. Es ist entstanden in Zusammenarbeit mit dem Ortsrat Osterwald. Kostenlos soll es verteilt werden an alle Haushalte des Bergorts. „Darüber hinaus werden wir es in Einrichtungen auslegen, die allen zugänglich sind“, erklärte Brandes in der jüngsten Sitzung des Ortsrats Osterwald. Mit dem Magazin möchte die Diakonie Danke sagen für das gute Miteinander der Osterwalder Bürger und den Bewohnern des Isermeyer-Hauses. Auch soll das bürgerschaftliche Engagement der Bürger und der Vereine festgehalten und außerdem aufgezeigt werden, was der Bergort zu bieten hat. Die Gestaltung des Magazins obliegt dem Bielefelder Büro für soziale Architektur Alberts. Das Team um Marc Wübbenhorst und Thorsten Försterling sorgt für den „roten Faden“ in den Geschichten. Genau genommen ist der rote Faden aber ein blauer Stuhl, auf dem ehrenamtlich engagierte Bürger Platz genommen haben für ein Interview mit den „Geschichtensammlern“.

Um das gute Miteinander noch weiter zu stärken, plant die Diakonie zwei weitere Projekte. „Höchste Priorität soll die Einrichtung einer Tagespflege haben“, so Brandes im Ortsrat. In einer Tagespflege werden pflegebedürftige Senioren, die noch zu Hause ober bei ihren Angehörigen wohnen, stundenweise betreut – je nach Bedarf. Möglichst bald soll es nun auch im Bergort die Möglichkeit einer Tagespflege geben. Derzeit wird noch über die Finanzierung des Projekts nachgedacht. Unter anderem beabsichtigt die Diakonie, einen Förderantrag auf Leadermittel zu stellen. Ein weiteres Projekt könnte das Angebot einer „Dorfschwester“ werden, die beispielsweise die Senioren bei Behördengängen begleitet, um nur eine Maßnahme zu nennen. „Die Dorfschwester ist aber vorerst nur eine Idee“, so der Fachbereichsleiter im Ortsrat.

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