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Morgen geht es los / 2008 erfolgreich

Ostereier und mehr – Museum startet die Saison

Bodenwerder (saw). Mit einer facettenreichen, bunten Ostereier-Ausstellung startet das Museum am morgigen Freitag ab 19 Uhr in die neue Saison. Unter dem Motto „Ei, Ei, Ei… Ostereier und mehr“ zeigt die Sammlerin Maria Schumacher aus Hannover die schönsten Stücke ihrer umfangreichen Sammlung aus vielen Ländern der Erde.

veröffentlicht am 25.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 13:41 Uhr

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Zu sehen sein werden unter anderem üppig dekorierte Exemplare aus Russland, mit religiösen Botschaften verzierte Eier sowie Eier aus Porzellan, Stein und anderen Materialien. Museumsleiter Werner Koch wird zudem seine neue Mannschaft vorstellen und die Aufmerksamkeit der Besucher auf Neuerungen lenken.

Rund 21 400 Besucher im vergangenen Jahr

Auch das Jahr 2008 kann der Museumsleiter als ein erfolgreiches bezeichnen: Besucherzahlen auf Vorjahresniveau, internationale Kontakte ausgebaut, den Bestand an Münchhausen-Buchausgaben erweitert. „Mit rund 21 400 Besuchern müssen wir uns hinter den Museen der benachbarten Städte nicht verstecken“, unterstreicht er selbstbewusst. Selbst während der offiziellen Winterpause habe die Museumsmannschaft etwa 900 Besucher durch die „Schulenburg“ geführt: vor allem Schüler, aber auch Hotelgäste aus Höxter und Hameln. „Und für die kommende Saison liegen bereits 1500 Anmeldungen vor.“

Die Einnahmen betrugen knapp 16 000 Euro, dazu kamen rund 3800 Euro an Spenden. Werner Koch erinnerte an die Eröffnung der Münchhausen-Ausstellung im Russischen Haus in Berlin – eine Gemeinschaftsschau mit dem Moskauer Münchhausen-Museum, die rund 750 Besucher anlockte. Als „großen Erfolg für beide Seiten“ bezeichnete der Museumsleiter die zur Saisoneröffnung 2008 gezeigte Ausstellung des Kreativzentrums. Im Rahmen der Enthüllung der Bronze-Skulptur am 11. Mai im Rathauspark sei eine Zusammenarbeit mit Sergej Makeev, dem Leiter des Moskauer Münchhausen-Museums, vereinbart worden. Ein reger Erfahrungs- und Literaturaustausch bestehe seit Jahren mit dem Züricher Kunsthistoriker und Münchhausenforscher Bernhard Wiebel. Und auch mit der Museumsleiterin des Gottfried-August-Bürger-Museums in Molmerswende stehe man in Kontakt, sie war im vergangenen Jahr an der Weser zu Gast.

„Selbstverständlich lassen wir neue wissenschaftliche Erkenntnisse in unsere Museumsführungen einfließen. Und so fantastisch sie auch manchmal klingen: unsere Münchhausen-Erzählungen entstammen ausschließlich der Literatur.“ Die Museumsmitarbeiter orientieren sich bei ihrer Arbeit möglichst eng an historischen, wissenschaftlich belegbaren Fakten. „Wir wollen Münchhausen zeigen, wie er wirklich war.“

Der Bestand an Münchhausen-Ausgaben sei auf mittlerweile 850 angewachsen, das Museum verfüge über Bücher in 32 verschiedenen Sprachen. „Aber es gibt noch genug zu sammeln: Die Geschichten werden rund um die Welt in etwa 50 Sprachen veröffentlicht“, so Koch.

Dank großer Unterstützung von Rat und Verwaltung der Stadt Bodenwerder, des Freundeskreises Münchhausen-Gutshof sowie von Freunden und Sponsoren sei es gelungen, das vor sechs Jahren in der „Schulenburg“ mit neuer Konzeption eingerichtete Münchhausen-Museum als eine „anerkannt stilvolle Sehenswürdigkeit“ zu etablieren.

Ganz auf Ostern eingestellt zeigt sich die von Bildhauer Burkhard Mohr kreierte Münchhausen- Skulptur im „Schulenburg“-Foyer. Daneben zeigt das Museum ab morgen auch üppig dekorierte Ostereier aus Russland (kleines Foto) aus der Sammlung Maria Schumachers.

Foto: saw



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