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Klosterkirche Kemnade wieder Treffpunkt für Freunde adventlicher Musik

Nun singet und seid froh

Kemnade. Alle Jahre wieder ist die Klosterkirche Kemnade im Advent Schauplatz festlicher Weihnachts-Chorkonzerte. So auch jetzt wieder anläßlich der „Offenen Klosterkirche“ und tags darauf beim traditionellen Adventssingen der Chöre.

veröffentlicht am 18.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 20:21 Uhr

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Autor:

Karin Beißner und Karin Küster
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Viele kleine Lichtersterne am Wegesrand begleiteten die Kinder des evangelischen Kindergartens zum Tannenbaum auf dem Platz vor der Klosterkirche. Wie in jedem Jahr am dritten Adventssamstag wurde der Baum mithilfe der Erwachsenen mit selbst gebastelten Sternen, Goldfolie-Ketten und ausgeschnittenen roten Kerzen geschmückt.

Doch bevor die Aktion losgehen konnte, sangen die Kleinen mit ihren roten Weihnachtsmann-Mützen adventliche Lieder. Dabei durfte auch der Wunsch nach Schnee zum Fest nicht fehlen. Leider konnten nicht alle Kinder an der Aktion teilnehmen, krankheitsbedingt fehlten nicht nur die Leiterin Kerstin Wiedwald, sondern auch viele ihrer Schützlinge. Auch beim anschließenden Liedvortrag der Singschule in der Kirche war die Schar der Sänger dezimiert. Christiane Klein konnte nicht einmal auf die Hälfte der Gruppe zurückgreifen. Dennoch gaben die Kleinen ihr Bestes und präsentierten gestenreich, wie in verschiedenen Ländern gesungen wird.

Auch die zahlreichen Erwachsenen bekamen zwischendurch ihren Liedeinsatz in der mystisch beleuchteten Kirche. Beide farbig angestrahlten Madonnen-Figuren warfen geheimnisvolle Schatten auf die Wand und der Altar ließ im Farbenspiel der Beleuchtung immer wieder andere Figuren optisch hervortreten.

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Im Anschluss an das Singen wartete schon die Belohnung in Form von frisch gebackenen Waffeln und Punsch auf alle, während Pastor Klein sich an der Bauwagenkrippe draußen zu Gesprächen über einen Wiedereintritt in die Kirche aufhielt.

Sehr lebhaft dagegen ging es jetzt in dem ehrwürdigen Gotteshaus zu. Die Kinder erkundeten die Kirche und die Erwachsenen nutzten die Zeit zum Kauf beim Basar oder sahen sich in einer Powerpoint-Präsentation alte und neue Fotos aus der Geschichte der Klosterkirche an.

Tags darauf: Das Altarbild wird von farbigem Licht angestrahlt, die Wandgemälde schimmern in bläulichem Ton und hoch über allem strahlt der gelbe Weihnachtsstern! Die Kirche füllt sich allmählich. Die Sänger aus Bodenwerder, Kemnade und Pegestorf nehmen ihre Plätze ein. Vorfreude auf ein festliches Weihnachtskonzert in der Klosterkirche St. Marien in Kemnade liegt in der Luft.

Mit dem Ende des Glockenläutens setzt Christine Klein mit der Orgel ein: „Nun komm, der Heiden Heiland“ von Johann Sebastian Bach. Das traditionelle Adventssingen der Chöre am dritten Adventssonntag wird in diesem Jahr von der Neuapostolischen Kirche ausgerichtet, die mit ihrem Jugendchor, geleitet von Carmen Böker, das Singen beginnt und zusätzlich noch mit dem Gemischten Chor vertreten ist, der von Sonja Bonhage dirigiert wird.

Nach den Begrüßungsworten von Pastor Klein lässt der MGV Harmonia Kemnade zusammen mit dem Frauenchor Pegestorf unter Leitung von Martina Sudhoff-Werner „Weihnacht, wie bist du schön“ erklingen. Die Münchhausen-Musikanten singen und spielen „The Rose“. Es folgt die Jugendkantorei der Evangelischen Singschule Bodenwerder unter der Leitung von Christiane Klein mit mehreren Weihnachtsliedern, zum Schluss das „Hosianna“. Dazu erschallt gleichzeitig stimmgewaltig „Macht hoch die Tür“ aus den Besucherreihen. Die Konzertgäste erhalten kräftige stimmliche Unterstützung von den vielen anwesenden geübten Sängern, und so klingt es entsprechend eindrucksvoll.

Die folgenden Lieder, darunter das volkstümliche „Es wird schon gleich dunkel“ aus Tirol, singen der MGV von 1871 und der MGV Concordia Hehlen unter der Leitung von Daniel Mattukat gemeinsam. Mit Liedern vom gemischten Chor der Neuapostolischen Kirche, die sich den Musikstücken des Blockflötenensembles St. Nicolai Bodenwerder anschließen, geht das weihnachtliche Singen seinem Ende entgegen.

Im Schlusswort wünscht Organisator Klaus Meyer, das Konzert möge dazu beitragen, „ den Alltag abzustreifen, der Stille zu lauschen und der Weihnacht entgegenzusehen“. Nach dem „Tochter Zion“ aller Gäste endet das Adventssingen mit „Luleise Gottessohn“, einem aus Polen stammenden Weihnachtslied – wunderschön dargeboten von dem Jugendchor der Neuapostolischen Kirche.

Die Kinder der Singschule erfreuten das Publikum mit weihnachtlichen Liedern. kb (2)

Der MGV von 1871 und der MGV Concordia Hehlen. Es dirigiert Daniel Mattukat. kkü



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