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Stadtwerke Hameln übernehmen Netz von Westfalen Weser

Neue Stromleitungen

HARDERODE / ESPERDE. Im Ortsteil Harderode des Fleckens Coppenbrügge und in dem Ortsteil Esperde der Gemeinde Emmerthal finden derzeit Baumaßnahmen von Westfalen Weser Netz statt: Zwei 30 kV-Mittelspannungsstromleitungen werden entlang der Land- und Kreisstraße verlegt.

veröffentlicht am 13.07.2018 um 17:53 Uhr
aktualisiert am 15.07.2018 um 17:40 Uhr

Zwischen Harderode und Esperde werden zwei 30 kV-Mittelspannungsstromleitungen. Foto: Dana
Joachim Zieseniß

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Joachim Zieseniß Reporter Bodenwerder zur Autorenseite
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Die Baumaßnahme ist Teil der Arbeiten, um die geplante Trennung der Netze der Stadtwerke Hameln und von Westfalen Weser Netz durchführen zu können. Stichtag für die Netztrennung ist der 1. Januar 2019. Die Arbeiten entlang der Land- und Kreisstraße führt Westfalen Weser Netz auch für die Stadtwerke Hameln durch.

Der Trennung der Netze der beiden Stromanbieter war ein langwieriger Streit um die Stromnetz-Konzession vorausgegangen. Bereits seit Januar 2015 sind die Stadtwerke nicht mehr nur für das Netz der Kernstadt, sondern auch für das der Hamelner Ortsteile zuständig (wir berichteten). Die E.on Westfalen Weser AG und später auch deren regionaler Nachfolger, die Westfalen Weser Netz GmbH, hatten sich schon damals nur schwer von dem Netz getrennt, da mit Netzentgelten deren Betreiber zusätzliche Gewinne generieren können.

Jetzt hat Westfalen Weser Netz auch seine ehemalige Hoheit über das Stromnetz in Aerzen, Emmerthal, Salzhemmendorf, Coppenbrügge und Hessisch Oldendorf an die Stadtwerke verloren: Die Kommunen haben für die Vergabe der Stromversorgungsnetz-Konzession für die nächsten 20 Jahre an die GWS Stadtwerke Hameln GmbH gestimmt. Der Weg von Altkonzessionär Westfalen Weser Netz vor das Landgericht Hannover war ohne positives Ergebnis für den Alt-Konzessionär geblieben. Die Stadtwerke Hameln haben ab Jahreswechsel das Sagen über Hameln-Pyrmonts Stromnetz.



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