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Pläne vorgestellt / Geld muss noch bereitgestellt werden

Neue Krippe im nächsten Herbst?

BODENWERDER. Für 550 000 Euro soll an den Kindergarten Im Kälbertal in Bodenwerder eine Krippe für 15 Kinder unter drei Jahren angebaut werden. Die Planungen wurden nun vorgestellt. Das Gebäude soll U-förmig um eine Freifläche im Garten angelegt werden. Der Planer rechnet bei optimalem Ablauf mit einer Fertigstellung im Herbst 2019.

veröffentlicht am 14.09.2018 um 14:30 Uhr

Der Kindergarten Im Kälbertal soll um einen Krippenneubau erweitert werden. In der Skizze ist der neue Bereich (linker Gebäudeteil) rot umrandet. Skizze: Architekturbüro Lippelt
Maike Lina Schaper

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Maike Lina Schaper Reporterin zur Autorenseite
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Wie die neue Krippe im Kälbertal in Bodenwerder aussehen soll, wurde jüngst in der Sitzung des Jugend-, Kultur- und Sozialausschusses der Stadt vorgestellt. U-förmig soll das Gebäude werden um eine Freifläche im Garten herum. Die Kinder im Anbau an der linken Seite könnten die beiden Kindergruppen in dem bereits bestehenden Gebäude durch die Scheiben sehen oder ihnen auf der Freifläche begegnen. Der Entwurf für den Krippenneubau am evangelisch-lutherischen Kindergarten im Kälbertal stammt vom Architekturbüro Lippelt aus Hameln. Der Neubau soll Platz für 15 Kinder zwischen einem und drei Jahren bieten. Zudem werden drei neue Arbeitsplätze für Erzieherinnen geschaffen.

Im neuen Gebäudeteil ist ein Gruppenraum genauso eingeplant, wie Platz für Bewegung, Ruhe, ein Bad und eine Umkleideecke. Außerdem soll ein neuer Eingang geschaffen werden. Dieser soll auch dazu dienen, die Abhol- und Bringsituation auf der angrenzenden Straße Im Kälbertal zu entzerren. Zudem ist geplant, gleich die baulichen Voraussetzungen zu schaffen, damit das Gebäude bei zukünftigem Bedarf noch um eine zusätzliche Gruppe erweitert werden kann. Die Kosten für den Bau – es wird von 550 000 Euro ausgegangen – teilen sich das Land Niedersachsen, der Landkreis Holzminden, die Stadt Bodenwerder und die Kirche. Sobald die Finanzierung steht, kann alles Weitere in die Wege geleitet werden. Der Planer geht davon, dass der Bau bei einem optimalen zeitlichen Ablauf im Herbst 2019 fertiggestellt sein könnte.

Für das Vorhaben wird mit einer Förderhöchstsumme in Höhe von 180 000 Euro vom Land Niedersachsen gerechnet. Der Landkreis will sich mit 50 Prozent der ungedeckten Kosten beteiligten, den Rest teilen sich Stadt und Kirche. Die Stadt Bodenwerder will die nötigen Gelder noch vor Ende dieses Jahres absichern. Im Jugendausschuss haben sich die Mitglieder grundsätzlich für die Planungen ausgesprochen.

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