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Aus der Region, für die Region: Die Qualitäts-Wanderregion erhält eine archaische Möblierung

Naturbohlen aus Eichenholz weisen den Weg

SILBERBORN. Das Thema Wandern wird in der Solling-Vogler-Region ganz groß geschrieben. Insgesamt erstrecken sich die Wanderwege hier vor Ort über eine Länge von 977,6 Kilometern, davon sind elf Lebensraumrouten und zwei Qualitätswege. Unter dem Label „Wanderbares Deutschland“ sollen weitere Qualitätswege entwickelt werden.

veröffentlicht am 26.06.2017 um 15:08 Uhr

Die Niedersächsischen Landesforsten stiften die Rohstoffe für die „natürlichen“ Hinweisschilder Foto: lb
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Ziel ist die Zertifizierung als Qualitäts-Wanderregion. Jetzt galt es, über eine Identität stiftende, einheitliche Infrastruktur an den künftigen Qualitäts-Wanderwegen zu entscheiden. Hierfür wurde ein Team aus unterschiedlich engagierten Menschen zusammengestellt, vom Naturpark Solling-Vogler, Wegebestandserfasser, von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Holzminden, dem UIH Ingenieur-Planungsbüro Höxter und der Niedersächsischen Landesforsten, sie bilden zusammen die Lenkungsgruppe. Zusammen entscheiden sie über viele Details, etwa die einheitliche Gestaltung der Qualitätstouren oder die Wegeführung und klären Finanzierungsfragen.

977,6 Kilometer lang erstrecken sich die Wanderwege in der Soling-Vogler Region

Auch über die Beschilderung und die einheitliche „Möblierung“ der künftigen Qualitätswanderwege gilt es zu entscheiden. In dieser Sache fand jetzt ein Treffen bei Silberborn statt, bei dem diverse „Prototypen“ und Beschilderungsmuster vorgestellt wurden. Dabei waren unter anderem der Geschäftsführer der Solling-Vogler-Region, Theo Wegener, und Kurt Hapke als Geschäftsführer des Naturparks Solling-Vogler, sowie weitere Projektpartner.

Zu einer nachhaltigen Qualitäts-Wanderregion gehören einheitlich gestaltete Infrastruktureinrichtungen mit Wiedererkennungswert und hohem Identifikationsgrad. Die Niedersächsischen Landesforsten stiften für diese Tafeln und Hinweisschilder die Rohstoffe – natürlich Holz. Aus Eichenholz wird eine Naturbohle gesägt, die skulpturähnlich aufrecht an den Wanderwegen aufgestellt werden soll.

„Die Entscheidung für die Naturbohle wurde aufgrund des Namens ,Wilde Heimat‘ ausgewählt, denn sie spiegelt am besten unsere Heimat wider“, so Christine Bossow von der Wirtschaftsförderung Landkreis Holzminden. Die Beschilderungen, Wegweiser und Wegemarkierungen werden an diesen Bohlen befestigt.lb



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