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Schulobstprogramm im Landkreis Holzminden geht erfolgreich ins zweite Jahr

Münchhausenschule ist wieder dabei

Kreis Holzminden. Für die Schülerinnen und Schüler von sechs Schulen im Landkreis Holzminden beginnt der Unterricht nach den Sommerferien wieder mit frischem Obst und Gemüse: „Eine ausgewogene und gesundheitsfördernde Ernährung ist für Schulkinder von hoher Bedeutung. Obst und Gemüse gehören auf jeden Fall dazu“, erklärt der niedersächsische Ernährungsminister und Landtagsabgeordnete Christian Meyer aus Holzminden. Er zeigt sich sehr erfreut, dass wieder viele Grund- und Förderschulen aus dem Kreis beim Schulobstprogramm dabei sind.

veröffentlicht am 16.07.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 11:21 Uhr

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Die Schule an der Weser in Holzminden und die Münchhausenschule Bodenwerdersind auch im kommenden Schuljahr wieder beim Schulobstprogramm dabei. Das teilte Agrarminister Christian Meyer mit. Auch die Astrid-Lindgren-Schule Holzminden, die Hagentorschule Stadtoldendorf, die Schule Am Hagedorn in Deensen und die Grundschule Delligsen bekommen nach den Sommerferien wieder kostenlose Vitamine.

„Letztes Jahr habe ich die Schule an der Weser und die Münchhausenschule in Bodenwerder besucht, zwei von mehreren Schulen in unserem Landkreis, die als erste in Niedersachsen beim Schulobstprogramm mitgemacht haben“, berichtet Agrarminister Meyer: „Sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrkräfte an diesen Schulen waren begeistert vom Schulobst. Ein Lehrer berichtete mir von seiner Beobachtung, dass die Kinder eine höhere Wertschätzung für Lebensmittel durch das ihnen geschenkte und von ihnen selbst geschnippelte Gemüse entwickelten.“

Das von der Rot-Grünen Landesregierung im letzten Jahr endlich auch in Niedersachsen eingeführte Schulobstprogramm ist ein Erfolgsprojekt mit steigender Nachfrage. Die Landesregierung hatte auf Vorschlag von Christian Meyer 2013 beschlossen, dass auch Niedersachsen am EU-Schulobst- und Gemüseprogramm teilnimmt und dafür insgesamt fast 4 Millionen Euro, davon 1 Million Euro Landesmittel bereitgestellt. Die Bewerberzahlen beim Schulobstprogramm liegen in diesem Jahr noch höher als 2014, mehr als 750 Schulen haben sich beworben. Über 91 Prozent der bisher teilnehmenden Schulen machen weiter.

„Das zeigt die hohe Akzeptanz des Obst- und Gemüseprogramms durch die Schulen. Es ist gut, dass Niedersachsen jetzt auch für den regelmäßigen Vitaminnachschub sorgt“, meint Christian Meyer und führt weiter aus: „Ernährungsbildung ist ein wichtiger Baustein bei der Vorbereitung auf ein gesundes, verantwortungsvolles Leben. Mit dem Schulobstprogramm können Kinder nicht nur in Gemeinschaft leckeres Obst und Gemüse probieren, sondern dabei auch viel über die Vielfalt der Obst- und Gemüsesorten lernen,“ sagt Christian Meyer .

Teilnehmen am EU-Schulobstprogramm können Grundschulen von der 1. bis zur 4. Klasse und Förderschulen von Klasse 1 bis 6. Voraussetzung ist, dass das Obst und Gemüse kostenlos verteilt wird und es pädagogische Begleitmaßnahmen wie eine Koch-AG, einen Ernährungsführerschein oder einen Besuch beim Obst- oder Gemüsebauern gibt. Die Schulen haben die Möglichkeit, einen konventionellen oder einen ökologischen Lieferanten auszuwählen. Über 80 Prozent der Schulen entschieden sich für Ökoobst und -gemüse, auch im Landkreis Holzminden. Vom Landwirtschaftsministerium erhielten alle teilnehmenden Schulen auch umfangreiches Unterrichtsmaterial zur gesunden Ernährung. „Wir setzen darauf, dass die niedersächsischen Obst- und Gemüsebauern gemeinsam mit den teilnehmenden Schulen für mehr heimisches Obst- und Gemüse in Niedersachsens Klassenzimmern sorgen“, so Meyer.



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