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„Mir macht es Spaß, andere zu begeistern“

Münchhausen-Musical: Für Miriam Albrecht steht der Teamgeist im Mittelpunkt

BODENWERDER. Das Münchhausen-Musical in der Fußgängerzone ist seit dem Jahr 2005 fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Stadt Bodenwerder. Noch bis Mitte September ist es jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat kostenlos zu sehen. Wir stellen die Menschen hinter den Rollen näher vor. Diesmal: Miriam Albrecht.

veröffentlicht am 17.07.2017 um 17:46 Uhr
aktualisiert am 19.07.2017 um 18:15 Uhr

Miriam Albrecht. Foto: ea

Autor:

Eva Allert
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Miriam Albrechts Freund, Felix Nolte, hat die Dewezet bereits als Aktiven des Münchhausen-Musicals vorgestellt. Heute nun ist die 24-Jährige aus Hameln selbst an der Reihe. Gut gelaunt beantwortet sie die Fragen und erzählt aus ihrem noch jungen Leben: Gleich nach der Schule war sie für ein Jahr als Au-pair-Mädchen in Paris, ein mit einem Bachelor abgeschlossenes Fernstudium in Leipzig mit Richtung Ernährungsberatung folgte. Aktuell arbeite sie als Praktikantin in einer Bad Pyrmonter Klinik, betreibe ein Kleingewerbe inklusive Sportkursen und eben die hobbymäßige Schauspielerei. Nicht zu vergessen seien ihr sportlichen Aktivitäten. Schon als Siebenjährige habe sie große Freude an der Bewegung gehabt, habe in der Folgezeit Ballett, Jazz- und Kindertanz bei Anke Rettkowski in der gleichnamigen Musicalschule in Hameln geübt. „Ich liebe Musicals“, schwärmt die junge Frau. „Tarzan und Tanz der Vampire haben wir schon gesehen.“ Ihre Wünsche verrät sie ebenso beim Gespräch in einem der Umkleideräume in dem Gebäude der Sparkasse Hameln-Weserbergland: ein fester Job und ein Auto.

Große Unterstützung habe die in Hameln geborene Albrecht schon immer bei ihrer Familie gefunden. Die Eltern und die Schwester würden auch häufiger zusehen, wenn sie ihre Rolle im Ensemble spiele. Ihre Ziele für das Team: „Dass wir als Gruppe gut rüberkommen.“ Und dass wir es schaffen, die Menschen für die Geschichte einzunehmen. Im Münchhausen-Musical sei sie schon „seit einigen Jahren“ dabei. Bodenwerder bezeichnete sie als „kleine süße Stadt“, eben „ruhig“ – im positiven Sinne. Sich selbst charakterisiert sie als aufgeschlossen und offen. „Mir macht es Spaß, andere Menschen zu begeistern“, sagt die Mimin über sich selbst. „Ich mag keine Inkonsequenz“. Auch der Teamgeist sei ihr wichtig. Immerhin habe sie jahrelang Faustball gespielt. Selbstdisziplin müsse auf jeden Fall bei allen Mitwirkenden des Musicals zu den Charaktereigenschaften zählen.

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