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Fraktionschef Brennecke zu umstrittener Tourismusabgabe: „Benennt uns Ansprechpartner“

Mittendorf-Kritik: SPD sucht Gespräch

BODENWERDER. Die Diskussion um die umstrittene Tourismusabgabe in der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle geht weiter: Nachdem der Gastronom Mittendorf angekündigt hat, künftig keine Veranstaltungen von Stadt Bodenwerder und Samtgemeinde Bodenwerder-Polle in seinen Räumen zuzulassen, solange es die Tourismusabgabe für Gastronomen und Einzelhändler gibt, reagiert die SPD-Fraktion im Samtgemeinderat.

veröffentlicht am 18.12.2019 um 09:00 Uhr

Grundsätzlich gehe es darum, den Tourismus für Bodenwerder attraktiver und professioneller zu gestalten. Dazu brauche es einerseits eine aktualisierte Beitragskalkulation, andererseits müssten die Verantwortlichen klären, welche touristischen Angebote künftig weiterhin gefördert werden könnten. Die SPD stellt in Aussicht, Anfang kommenden Jahres ein dauerhaftes Finanzierungsmodell zu erarbeiten – und das gemeinsam mit allen Beteiligten.

Aus Ärger über die Entscheidung der Samtgemeindepolitiker zum Tourismusbeitrag, hatte die Gastronomie Mittendorf vor ein paar Tagen angekündigt ihre Räumlichkeiten zukünftig nicht mehr für Veranstaltungen der Stadt und Samtgemeinde zur Verfügung zu stellen. Karl-Jörg Mittendorf hatte bereits im September gemeinsam mit seinem Bruder Stephan ein Schreiben an die Samtgemeindepolitiker verfasst. Darin hätten sie erläutert, warum die Kalkulation und die Höhe der Abgabe aus ihrer Sicht nicht haltbar seien. Verschiedene Parteien hätten daraufhin das Gespräch gesucht, die SPD jedoch nicht, bedauerte Mittendorf in der letzten Sitzung des Bodenwerderaner Stadtrates.

Der Rat der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle hatte sich am 5. Dezember mehrheitlich für eine Beibehaltung des Tourismusbeitrags ausgesprochen. Die CDU/FDP-Gruppe wollte zwar, dass Gewerbetreibende ab 1. Januar 2020 nicht mehr für den Tourismus zahlen müssen. Doch auch zusammen mit dem UWG-Ratsherrn Hartmut Twele hatte die Mehrheitsgruppe bei diesem Thema keine Mehrheit. SPD und Grüne stimmten für die Beibehaltung des Beitrags.



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