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Während des Lichterfests soll die Freude an der Bewegung nicht zu kurz kommen

Mitmachen beim Zumba

BODENWERDER. Heiße Beats und coole Moves gehören zum Tanzworkout mit dem klingenden Namen Zumba einfach dazu. Ich durfte es ausprobieren und wurde für eine Stunde in einen von Manuela Galles Kursen aufgenommen. Ein Erfahrungsbericht.

veröffentlicht am 31.07.2018 um 19:27 Uhr
aktualisiert am 31.07.2018 um 20:50 Uhr

Dass ihnen Zumba Spaß macht, ist den Teilnehmerinnen in Manuela Galles Kurs anzusehen. Zum Lichterfest wollen sie auch die Fest-Besucher vor der Bühne zum Mitmachen animieren. Foto: ms
Maike Lina Schaper

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Maike Lina Schaper Reporterin zur Autorenseite
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Die Mädels aus den Kursen sind mit Begeisterung dabei und wollen ihre Freude an dieser besonderen Tanz-Sportart auch beim Lichterfest verbreiten, wenn sie beim „Zumba zum Mitmachen“ auf der Bühne stehen.

Die Mischung aus Aerobic und meist lateinamerikanischen Tanzelementen begeistert Zumba-Trainerin Manuela Galle schon seit Jahren. Seit 2011 ist die Ottensteinerin bereits Trainerin und freut sich immer noch auf jede einzelne Stunde. Eine ganz besondere Zumba-Stunde hat sie am Samstag, 11. August, zum Lichterfest vor sich. Beim „Zumba zum Mitmachen“ stehen die Tänzerinnen aus Manuela Galles Zumba-Kursen dann auf der Bühne, und animieren mit feurigen Rhythmen im Hintergrund ihr Publikum zum Tanzen und Spaß haben.

Bereits im vergangenen Jahr machten ein paar Freiwillige aus Galles Zumba-Kursen beim Lichterfest mit. Damals, erinnern sie sich noch gut, war die Bühne zwischenzeitlich nass vom Regen. „Spaß gemacht hat es aber trotzdem“, sagen sie. Und: Egal, wie das Wetter beim Lichterfest wird, egal wie viele Menschen tatsächlich vor der Bühne mitmachen, sie werden trotzdem Spaß haben, da sind sich alle sicher.

Wie so ein Zumba-Workout im Training abläuft, davon durfte die Autorin dieses Artikels sich selbst einen Eindruck im Kurs verschaffen. Also ab ins Sport-Outfit und los nach Ottenstein in die Sporthalle. Die Teilnehmerinnen – überwiegend sind Frauen in Galles Zumba-Kursen anzutreffen, erzählt sie – sind supernett und das Wichtigste: Sie lachen nicht über die eine oder andere wenig grazile Bewegung der eher ungelenken Reporterin.

Die Stunde beginnt, aus dem Lautsprecher tönt Musik. Den größten Teil machen lateinamerikanische Rhythmen aus, beispielsweise Salsa und Merengue. Es gebe aber auch afrikanische und Bollywood-Einflüsse im Zumba, sagt Galle.

Während die Latin-Beats die Sporthalle füllen, versuche ich mitzuhalten. Schritte nach links, nach rechts, die Arme mitnehmen, die Hüfte kreisen lassen... Was mir schon schnell vorkommt, ist für die Mädels langsam. Ich komme ins Schwitzen und das liegt nicht nur an der Sonne, die schon den ganzen Tag von außen auf die Sporthalle scheint. „Es ist halt Ausdauertraining“, sagt Galle. Das merke ich. Und das ist auch genau der Grund, warum viele Kursteilnehmerinnen bei Manuela Galle schon seit Jahren dabei sind. „Man merkt eigentlich gar nicht, dass man Sport macht“, erklären sie mir den Vorteil am Zumba. Um fit zu bleiben, sei das eine super Sportart, die auch noch Spaß macht.

Obwohl die lateinamerikanische Musik mich ein bisschen an zurückliegende Abi-Ball-Tanzkurse erinnert, versichert mir Galle, dass es ganz und gar nicht im Vordergrund stehe, irgendwelche Schritte zu erlernen. „Das ist keine Tanzstunde“, sagt sie. „Das Tanzen ist kombiniert mit Fitnesstraining.“

Ich atme auf und und tanz-sportele weiter. Irgendwie beschleicht mich aber das Gefühl, dass ich dabei nicht so elegant aussehe, wie die Mädels links und rechts neben mir. „Es gibt kein richtig oder falsch, Hauptsache, man bewegt sich irgendwie“, ermutigt mich Galle. Damit hat sie wohl auch recht, finde ich.

Spaß hat die Zumba-Stunde in jedem Fall gemacht und auch den Leuten beim Lichterfest kann ich aus eigener Erfahrung nur raten: Einfach mitmachen. Hauptsache, man bewegt sich – irgendwie – und hat Spaß dabei!



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