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Investition für den Unterricht / Reiterverein Bodenwerder zieht positive Bilanz / Mitgliederzahl leicht gesunken

Mit „Max“ stehen jetzt neun Schulungspferde im Stall

Bodenwerder (rbo). Harmonisch, zügig, locker – quasi im Eiltempo zog der Reiterverein Bodenwerder Bilanz. Nur die Beteiligung, monierte Vorsitzender Henning Eickert, hätte etwas besser sein können. Seit 2010 ist der Österreicher „Max“ als Schulungspferd zum Ziegeleiweg dazugekommen. Natürlich kommt Max nicht direkt aus Österreich. Max ist genau genommen ein Haflinger – vermutlich aus der österreichischen Linie. Durch den Zukauf hat der Reiterverein nun neun Schulpferde in den Boxen stehen. Die Kinder und Jugendlichen freuen sich über die Investition zugunsten des Reitunterrichts. Die Teilnahme am Dreikampf in Aerzen war laut Eickert von Erfolg gekrönt. Mit 15 Kindern war der Reiterverein angetreten und hatte zum ersten Mal auch den 1. Platz belegt. Beim Dreikampf müssen die Disziplinen Schwimmen, Laufen und Reiten absolviert werden. Wie bereits im letzten Jahr, will sich der Reiterverein an der Ferienpassaktion beteiligen. Außerdem soll in den Sommerferien die Möglichkeit zu Ausritten mit einer Übernachtung im Stall angeboten werden. Das über Winter geschlossene Melkhus wird jetzt im dritten Jahr zur Sommersaison wieder hauptsächlich Radfahrern und Wanderern zur Verfügung stehen. In dem Melkhus kann man Milchprodukte und Eis kaufen. Da es für die Produkte in der kleinen Hütte keine Bedienung oder Aufsicht gibt, ist der Reiterverein auf die Ehrlichkeit der Gäste angewiesen. „Bislang ist das Konzept aufgegangen“, betonte die 2. Vorsitzende des Vereins, Michaela Banik. Der Trend der Mitgliederentwicklung ist etwas rückläufig. Der 188 Mitglieder starke Verein besteht zum Großteil aus Kindern im Alter zwischen 7 und 14 Jahren. Sie bilden mit 82 Kindern die stärkste Gruppe. 27 Mitglieder sind 15 bis 18 Jahre alt. Als Gründe für einen Austritt werde häufig der Wechsel auf eine weiterführende Schule (zu wenig Zeit) oder der Beginn einer Berufsausbildung genannt. Die Ausgaben des Vereins belaufen sich auf rund 70 000 Euro. Zur Kostenminimierung kam aus den Reihen der Mitglieder die Anregung, zu einem günstigeren Stromanbieter zu wechseln. Das könnte dem Verein immerhin einige hundert Euro Ausgaben ersparen. Der Vorstand will die angebotenen Optionen nun überprüfen. Großes Lob vom Vorsitzenden erhielt der „gute Geist“ des Reitervereins und Hallenwart, Gerhard Reck. Eigentlich wollte er ja nicht mehr zur Verfügung stehen, aber wer mit Freuden diese Arbeit macht, dem fällt das Aufhören nicht so leicht. Ausmisten, Schweißarbeiten und vieles mehr sind für ihn kein Problem. Nur Hilfe benötigt er ab und zu. Und die wird ihm vom Vorstand zugesagt. Als Kassenprüferin für zwei Jahre wählte die Versammlung Anja de Groot. Momentan steckt der Reiterverein intensiv in den Planungen für das große Reitturnier am 8. und 9. Mai. Gäste sind willkommen.

veröffentlicht am 21.04.2010 um 19:43 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 16:21 Uhr

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