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Fahrer mit Hubschrauber gesucht

Mit Karacho gegen die Ampel

BODENWERDER. Zu einem in Brand geratenen Personenwagen wurden die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Bodenwerder in den frühen Morgenstunden des Samstages gerufen. Doch der Einsatz stellte sich schnell als Verkehrsunfall mit beträchtlichem Sachschaden heraus.

veröffentlicht am 19.11.2017 um 16:16 Uhr

Der Audi TT hat nur noch Schrottwert. Foto: gl
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Guido Laßmann Reporter
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Um kurz nach Mitternacht ging die Meldung bei den Brandschützern ein, dass sich die Einsatzstelle im Bereich der „Poller Straße“ und des „Münchhausenplatzes“ befindet. Vor Ort stellte man fest, dass ein Audi TT aus Richtung Polle kommend frontal an einen Ampelmast der dortigen Fußgängerampel geprallt war. Beamte der Polizei, die nur wenige Minuten nach der Meldung von der nahen Dienststelle dort eintrafen, konnten den Brand im Motorraum mit einem Feuerlöscher schnell ablöschen. So mussten die rund 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr zunächst nur die Unfallstelle absichern und auslaufende Betriebsstoffe mit Bindemittel abstreuen.

Da die Lichtzeichen über der Fahrbahn abgerissen waren und nur noch an dem Anschlusskabel hingen, musste hier zunächst Kontakt mit der zuständigen Straßenmeisterei aufgenommen werden. Der Mitarbeiter schaltete die gesamte Anlage ab, bevor die Feuerwehr mithilfe ihrer Drehleiter die am Kabel hängenden Reste entfernen konnten.

Nach Aussagen der Polizei hatte sich der Fahrer des Audi TT noch vor Eintreffen der Polizei zu Fuß von der Unfallstelle entfernt. Da auf dem ausgelösten Fahrer–Airbag Blutspuren zu erkennen waren, wurde vermutet, dass sich der oder die Unbekannte verletzt haben musste. Neben mehreren Streifenwagen wurde auch der Polizeihubschrauber „Phönix“ zur Suche nach dem Unfallflüchtigen eingesetzt, die allerdings erfolglos blieb. Die Unfallspuren am Fahrzeug und die Beschädigungen der Ampelanlage deuten laut Polizei nach ersten Erkenntnissen darauf hin, dass der Wagen deutlich schneller als mit dem erlaubten Tempo 50 unterwegs war.

Zugelassen ist der Audi im Kreis Höxter. Die Ermittlungen zum möglichen Fahrer dauern noch an. Als erste Einschätzung wird von einem Totalschaden an dem Wagen und rund 6000 Euro Schaden an der Ampelanlage ausgegangen. Der gesamte Einsatz und die Unfallaufnahme dauerten bis gegen 2 Uhr.

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