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Das Duo „Stereo Naked“ überzeugt im KulturMühlen-Café in Buchhagen mit Ausstrahlung, Fröhlichkeit und Können

Mit einer Prise schwarzem Humor

BUCHHAGEN. „Das Duo Stereo Naked war im letzten Jahr schon mal hier. Wir waren so begeistert, dass wir sie wieder eingeladen haben!“ Mit diesen Worten begrüßt Ruth Emanuel die Gäste zum Konzert im KulturMühlen-Café in Buchhagen, das bis auf den letzten Platz gefüllt ist.

veröffentlicht am 12.05.2019 um 11:31 Uhr

Die letzte Zugabe „Take me back to Tulsa“ spielt die Band „unplugged“ inmitten ihrer Zuhörer. Foto: kkü
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Autor

Karin Küster Reporterin
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Die beide sympathischen Musiker, der aus Neuseeland stammende Bassist Pierce Black und die Sängerin und Banjospielerin Julia Zech aus Köln haben für dieses Konzert sogar noch zwei Musikerkollegen zur Verstärkung mitgebracht: Joon Laukamp (Mandoline und Geige) und Philipp Keck (Gitarre). Die vier kennen sich aus der Kölner Musikszene, kommen gerade von einem gemeinsamen Musiker-Workshop und teilen eine gemeinsame Leidenschaft: Musik, die irgendwo zwischen Bluegrass und Indie-Pop angesiedelt ist. Die natürliche Ausstrahlung, die Fröhlichkeit und der Harmoniegesang der Gruppe überrascht und begeistert das Publikum, das Soloeinlagen der Musiker mehrfach mit Zwischenapplaus belohnt.

Ob Julia Zech als Sängerin oder am Banjo, Bassist Pierce Black, Gitarrist Philipp Keck oder Joon Laukamp, der sowohl mit seiner Geige als auch der Mandoline tolle Soli liefert, alle Musiker überzeugen das Publikum gleichermaßen. Schon in der Pause gibt es viel Lob aus den Publikumsreihen. „Uns gefällt’s“, sagen auch Susanne Möller und Astrid Voss aus Kirchbrak. Sie seien froh, sich spontan für das Konzert entschlossen zu haben.

Zum „Lovesick Blues“ legte Julia Zech ihr Banjo in die Ecke und begeistert mit ihrer wunderbaren Stimme, die sie wirkungsvoll einzusetzen weiß, was auch beim Stück „Jodel my name“ besonders deutlich zum Ausdruck kommt. Zwischen Bluesgrass-Klassikern streute die Band Instrumental-Stücke ein, beispielsweise „Red Prairie Dawn“. Deutschsprachige Songs sind auch dabei: „Reissleine“ und „Wohlstandskind“.

Das einzige deutsche Liebeslied des Konzertabends trägt den Titel „Raketen und Rauch“ – man erkennt: Eine Prise schwarzer Humor schwingt bei „Stereo Naked“ immer mit.

Zum Schluss eine Überraschung für die begeistert applaudierenden Konzertgäste: Die Musiker schalten die Verstärkeranlage aus, mischen sich unter ihre Gäste und bieten mit der „Unplugged“-Version von „Take me back to Tulsa“ ein stimmungsvolles Finale.



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