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Hehlen bekommt durchgezogene Mittellinie an der Schlossstraße / Neue Andreaskreuze und Fußstapfen im Ort

Mit der Bahn kommt was ins Rollen

HEHLEN. Das Problem mit der Parksituation an der Schlossstraße ist gelöst: Eine durchgezogene Mittellinie, die die Fahrbahn in zwei Fahrspuren einteilt, soll bis zum Halteverbotsschild durchgezogen werden; davor dürfen dann – so, wie es jetzt regelmäßig der Fall ist – keine Autos mehr parken.

veröffentlicht am 02.10.2017 um 12:59 Uhr
aktualisiert am 10.10.2017 um 09:08 Uhr

Gemeindebürgermeister Sebastian Rode zeigt, wo die Haltelinie verlaufen soll. Zudem wird die Straße in zwei Fahrspuren eingeteilt. Die Autos, die jetzt rechts an der Seite parken, dürfen dann dort nicht mehr stehen. Foto: kk
Karen Klages

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Karen Klages Reporterin zur Autorenseite
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„Die Straße ist breit genug für einen Mittelstrich“, erklärt Gemeindebürgermeister Sebastian Rode, der sich im Rahmen einer Verkehrsschau mit Beteiligten des Landkreises sowie der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr die Situation vor Ort angesehen hat.

„Dass wir den vor einem halben Jahr beantragten Termin so schnell bekommen haben, war Glück“, sagt er – allerdings auch dem bald aktiven Bahnverkehr durch den Ort zu verdanken. Denn die Sicherung der Bahnstrecke war der eigentliche Grund für die Verkehrsschau. „Wenn jemand mit seinem Auto auf dem Bahnübergang stehenbleiben muss, weil er an parkenden Fahrzeugen nicht vorbeikommt, dann ist eine Maßnahme wie die Mittellinie erforderlich“, bestätigt Dirk Lueg vom Geschäftsbereich Hameln der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr , der ebenfalls an der Verkehrsschau teilgenommen hatte. Generell gebe es vor Bahnübergängen ein Halteverbot.

Die Parksituation an der Schlossstraße – ein Dauerthema im Gemeinderat. Die Sicherung der Bahnstrecke – so aktuell, dass Entscheidungen getroffen werden mussten: „Solange, bis technische Sicherungen aufgestellt sind, wird die Strecke mit einem Streckenposten gesichert, der den Verkehr mit Handzeichen regelt“, erklärt Marie-Luise Niegel, Sprecherin des Landkreises Holzminden. Vorerst werden neue Andreaskreuze aufgestellt; die bisherigen entsprechen nicht mehr den neuesten Anforderungen. Eine Haltelinie für Fahrzeuge wird an der Schlossstraße errichtet; diese sei bewusst so weit nach hinten in die Straße geplant worden, damit Lkw oder große Fahrzeuge beim Einscheren in die Straße genügend Platz haben. „Und dank der zusätzlichen Mittellinie ist die Straße dann auch an den Seiten frei für Zulieferer und landwirtschaftlichen Verkehr“, so der Gemeindebürgermeister. Er deutet dann sogleich auch auf die gelben Fußstapfen, die den Schulweg kennzeichnen und die im Rahmen der Maßnahmen ebenfalls erneuert werden. „Derzeit verlaufen sie quer über die Gleise“, das werde dann noch geändert. Ist man eh einmal dabei, kommen gleich die Leitplanken weg; „das ist innerorts völlig untypisch“, wie Hehlens Gemeindechef erklärt.

Fußstapfen werden erneuert… Foto: kk
  • Fußstapfen werden erneuert… Foto: kk
… Andreaskreuze auch. Foto: kk
  • … Andreaskreuze auch. Foto: kk

Bis der Güterverkehr dann vom Kieswerk rollt – übrigens mit maximal 20 hm/h, eher noch langsamer, so Rode – werden noch ein paar Monate ins Land gehen. Der Landkreis weist aber jetzt schon darauf hin, dass der Trampelpfad entlang der Gleise künftig nicht mehr benutzt werden darf. Wird irgendwann übrigens doch mal eine technische Anlage installiert, die den Bahnverkehr regelt, „soll auch die Ampelschaltung auf der Brücke angepasst werden“, berichtet Niegel.

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