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Mit dem Katamaran auf die Weltmeere

Bodenwerder (ul). Über zehn Jahre hat Stefan Schröter damit verbracht, seinen Traum Wirklichkeit werden zu lassen: er konstruierte einen Luxus-Katamaran am Computer und baute ihn nach eigenen Berechnungen am ehemaligen Werftstandort in Bodenwerder zusammen. Jetzt nutzte er den hohen Wasserpegel der Weser für die Jungfernfahrt nach Hameln.

veröffentlicht am 10.03.2009 um 12:29 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 15:21 Uhr

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Sehr aufgeregt war der sensible Techniker, ob seine zehn Meter lange und 20 Tonnen schwere Schiffbaukonstruktion den Wasserkräften stand halten werde. Unter Beratung von vier erfahrenen Seglern löste er den Anker und ließ das Monstrum mithilfe eines Baggers weserwärts schieben. Eine kleine Fahrrinne für die beiden tiefen Rümpfe hatte er bereits ausgeschaufelt, sodass die Rümpfe unbeschädigt von der Slipanlage in die Weser gleiten konnten. Zeit für Angst blieb ihm bei der starken Strömung nicht, denn nun musste er zaghaft das Steuer bedienen. Erst nach zwei Schiffslängen reagiert der Riesenkatamaran, ein zu hektisches Steuermanöver würde das Boot zum Schlingern bringen. Bei kaltfeuchtem Wetter gelang es Schröter, seinen Segler sicher durch die Untiefen der Weser und zwischen den Brückenpfeilern entlang nach Hameln zu manövrieren. Jetzt liegt das Ufo-ähnliche Bauwerk vor der Pluto bis Ende des Monatats. Dann geht es weiter nach Minden. Ziel der Binnenschifffahrt mit Dieselmotor mit dem noch flach liegenden 15 Meter hohen Segel ist Bremerhaven, von dort will Schröter über die Weltmeere segeln, eine Kajüte in einem der beiden Rümpfe bietet Platz für abenteuerbegeisterte Mitsegler.



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