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Marie-Luise Wilke zeigt in der Kulturmühle Aquarelle vom Jakobsweg

Mit allen Sinnen erlebt

BUCHHAGEN. Spiegelglatt, ruhig hat Marie-Luise Wilke den Atlantik erlebt. Aber auch temperamentvoll, mit Gischtkronen auf den Wellen. Die Sonne: Mit mildem Schein und verheißungsvoll kündigt sie den Beginn eines neuen Tages an. Aber sie kann auch erbarmungslos vom Himmel brennen, das Pilgern mit leer getrunkener Wasserflasche zur Qual werden lassen.

veröffentlicht am 17.04.2019 um 16:02 Uhr

Der Blick zurück auf Santiago de Compostella. Repro: Wilke
Sabine Weiße (saw)

Autor

Sabine Weiße Reporterin
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Stimmungsvolle Aquarelle, die ihre Natur- und spirituellen Empfindungen während ihrer sechswöchigen Pilgerreise auf dem Jakobsweg nachzeichnen, sind bis Ende Juni im Café der Kulturmühle Buchhagen zu sehen. „Ich muss meine Bilder erleben“, hat die 64-jährige studierte Malerin bei anderer Gelegenheit gesagt.

Wie sie die Vielfalt der spanischen Landschaft auf ihrem Weg von den Pyrenäen bis zur „Caba Fisterra“ als dem geographisch westlichsten Punkt von Europa mit allen Sinnen erlebt hat, lässt sich beim Betrachten ihrer Bilder gut nachempfinden. Mit einem Drachen assoziiert die seit 1992 in Pegestorf lebende Künstlerin den markanten, mit einem Leuchtturm besetzten Granitfelsen am „Ende der Welt“. Dem „Caminodrachen“ hat sie eine sechsteilige Bilderserie gewidmet. „Es sind Meditationen über ein und dasselbe Thema“, erläutert sie bei der sehr gut besuchten Ausstellungseröffnung ihrem Publikum.

Neben dem Skizzenbuch, Malutensilien und einem Fotoapparat gehörte auch ein Tagebuch zu ihrem stetigen Begleiter. Ein Auswahl ihrer Notizen trägt sie vor und liefert damit interessante Hintergrundinfos zur Entstehung ihrer Aquarelle. Sie berichtet von internationalen Begegnungen auf dem Pilgerpfad, von Zwiegesprächen mit ihrem Schutzengel Ambrosia, von Naturwahrnehmungen an Kraftorten und dem reizvollen Wandern in der Morgendämmerung.

Aber auch Sonnenuntergänge faszinieren sie. „Die Erde leuchtet noch lange nach. Als ob sich das Licht nicht von der Landschaft lösen kann.“



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