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Buntes Gestühl und neue Schränke – Trakt der Grundschule Hehlen nun komplett renoviert

Mensa in Hehlen aufgemöbelt

HEHLEN. Große Freude war den Kindern der Grundschule Hehlen anzusehen, als sie im neuen Schulhalbjahr das erste Mal zum Mittagessen kamen. In fröhlichen Farben präsentierte sich die Mensa mit den roten, gelben, grünen, blauen und orangenen Stühlen an den neuen Gruppentischen. Schnell hatten sich die Kinder einen Platz am Tisch mit ihrer Lieblingsfarbe ergattert.

veröffentlicht am 08.02.2018 um 17:55 Uhr

Viel Tageslicht und fröhliche Farben: die renovierte Mensa der Grundschule Hehlen. Foto: kb
Beißner

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Karin Beißner Reporterin
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Schulleiter Dirk Lienig stimmte die Schüler der Nachmittagsbetreuung auf die neue Situation ein und forderte sie auf, sich umzuschauen und ihre Eindrücke zu äußern. Natürlich fiel die komplette neue Möblierung auch der Küchenschränke und -geräte allen ins Auge. „Ja, alles nigelnagelneu, nur Frau Fechner und Frau Riering sind die Alten geblieben“, fasste Lienig zusammen, bevor dann endlich der Hunger gestillt werden konnte.

Am Tag vor den Weihnachtsferien hatten die Schüler den Essraum vor der Renovierung das letzte Mal benutzt und seitdem in den Gemeinschaftsräumen des Turnvereins gegessen. Die in die Jahre gekommene Mensa wurde vom Hausmeister und dem Bauhof entkernt, nicht nur der Fußboden, auch die alten Nachtspeicheröfen aus den 1970er Jahren verschwanden. Nachdem Heizungsrohre und neue Elektroleitungen verlegt worden waren, konnten neue Heizkörper an die Ölheizung angeschlossen und der Fußboden erneuert werden.

Für die Renovierung waren der Bauhof und der Hausmeister zusammen im Einsatz. Das Streichen der beiden Mensa-Nebenräume durch die Eltern (wir berichteten) hatte zu kritischen Leserbriefen geführt, sodass es im Schulelternrat thematisiert wurde. Schulleiter Lienig meint: „Wir hatten uns keine Gedanken darüber gemacht, dass das so einen Bumerang auslösen könnte. Seitens der Verwaltung hatte man es als idealistische Aufgabe angesehen, dass auch Eltern mitarbeiten könnten. Die Materialkosten hatte ja die Samtgemeinde getragen.“ Bei dieser neuerlichen Renovierungsaktion hatte Lienig daraufhin die Vorgehensweise mit der Samtgemeinde abgesprochen. Er hatte dabei viel Überzeugungsarbeit leisten müssen, dass der Fußboden, der sich durch einen Wasserschaden an mehreren Stellen löste, nicht nur geflickt, sondern im Ganzen erneuert wurde. Schließlich war Samtgemeindedirektorin Tanya Warnecke bereit, die Gelder dafür bereitzustellen. Dirk Lienig ist froh, dass dieser Gebäudetrakt dank der Elternhilfe nun komplett renoviert ist. „Schade, dass der Fußboden im Flur nicht auch noch gemacht wurde, denn da löst er sich auch schon“, meint er, „aber wir wollen ja nicht unverschämt werden.“

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