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Kleine Jongleure zeigen ihr Können

Manege frei bei der KinderZeit

veröffentlicht am 05.11.2017 um 15:19 Uhr

Der vierjährige Bela übt gemeinsam mit seiner Mutter Petra Büschgens aus Arholzen. Die beiden sind extra zur KinderZeit angereist. Foto: ea

Autor:

Eva Allert
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BUCHHAGEN. Rund 50 Kids zumeist im Kita- und Grundschulalter sowie begleitende Erwachsene wuseln in der Kulturmühle bei der monatlichen KinderZeit fröhlich durcheinander. Auf dem Programm stand zum wiederholten Male die seit zwölf Jahren existierende Jongliergruppe „Schmeiß weg“ mit rund 20 Mitwirkenden im Postsportverein Alfeld. Vor Ort und mittendrin Leiterin und Erzieherin Sabine Kühne mit einem engagierten Team bestehend aus Sebastian Kostka, der 13-jährigen Alexandra Prinz und dem zehnjährigen Kevin-Elias Zerbock. Sie halfen und unterstützten die Neu-Akrobaten beim Proben für das Jonglieren und den danach anstehenden Auftritten der Kleinen auf der Bühne.

Ein bunter Mix aus Bällen, Diabolos, Ringen, Tellern aber auch so genannten Pois (unter anderem mit Tüchern bestückte Gegenstände) und Rola Bolas (Brettern auf Rollen) waren im gesamten Veranstaltungsraum verteilt. Wir haben einen ganzen Anhänger voll mitgebracht, verkündete Sabine Kühne. Gut bestückt war der Anhänger zudem mit älteren Koffern, die wir „auf Flohmärkten“ sammeln, wie Kühne weiter verriet. In diesen geheimnisvoll aussehenden Behältnissen enthalten waren die Gegenstände mit denen gespielt und jongliert werden durfte – auch gerne probeweise von Eltern und Großeltern.

Zum ersten Mal dabei war Bernd Mikus aus Hunzen mit seinem zweijährigen Enkelsohn Till, der einer der jüngsten Aktiven gewesen sein dürfte. Mit gleich zwei Enkelkindern war Ingrid Zöllner angereist, mit dem fünfjährigen Tim und seinem zwei Jahre älteren Bruder Eik, die sich mit Bällen und Diabolos beschäftigten.

Der Zehnjährige Kevin-Elias Zerbock von der Jongliergruppe „Schmeiß weg“ aus Alfeld präsentiert sein Können auf der Bühne der Kulturmühle in Buchhagen. Foto: ea
  • Der Zehnjährige Kevin-Elias Zerbock von der Jongliergruppe „Schmeiß weg“ aus Alfeld präsentiert sein Können auf der Bühne der Kulturmühle in Buchhagen. Foto: ea
Allerlei farbenfrohe Spielmaterialien gibt es für die Kinder. Foto: ea
  • Allerlei farbenfrohe Spielmaterialien gibt es für die Kinder. Foto: ea

Überhaupt schienen Diabolos – neben der Jonglage mit bunten Tellern – besonders beliebt zu sein. Die achtjährige Emma-Sophie Hermann versuchte sich ebenso daran. Eine sehr weite Anreise hat Ian Murdock aus Paris mit seinen beiden Kindern Matilda (7) und Flynn (6) gehabt. Sie haben Verwandte in Eschershausen.

Aus Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen kam gut gelaunt Familie Kaiser, die familiäre Kontakte nach Bremke hat. Gleich drei Generationen bestehend aus Tochter Lara (6), Vater Marc-André und Großvater Wilhelm probierten sich als Teller-Jongleure aus.

Thomas Greef samt Frau Andrea würden schon bald zu den Stammgästen der KinderZeit zählen. Mit zwei ihrer drei Kinder – dem sechsjährigen Emil und der dieses Jahr geborenen Lotta – ließen sie sich auch Mal inspirieren von dem „abwechslungsreiches Programm“. Viel Lob auch für die KulturMühle insgesamt, die Greef als „Schatz“ in der Region bezeichnete.

Auf der Bühne standen nach den Proben zum Schluss etwa zehn Kinder, die etwas zu passender Musik aus der Manege vorführten. Nächstes Jahr soll es weitergehen mit einem so kreativen Programm wie diesem. Vorausgesetzt, die Förderung ist da, so Ruth Emanuel von der KulturMühle.

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