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Weihnachtliche Landmaschinenschau lockt Hunderte Landwirte zur Steinbrink-Zentrale nach Bremke

Mächtige Trecker und 1000 Bratwürste

Halle / Lenne / Bremke. „Früher hat mein Mann zum Jahresende die Trecker-Kalender fürs neue Jahr noch persönlich den Landwirten vorbeigebracht“, erzählt Iris Steinbrink. Das ist bei der Größe des fast 100 Jahre alten Betriebes mit inzwischen acht Standorten in Niedersachsen nicht mehr möglich. Seit nunmehr 15 Jahren lädt deshalb Karl-Wilhelm Steinbrink die Landwirte im Umkreis von rund 50 Kilometern im Advent zu einer weihnachtlichen Landmaschinenschau ein. Wo anfänglich nur die „Chefs“ der Höfe sich in Bremke ein Stelldichein gaben, sind heute häufig gleich mehrere Generationen vertreten, die bei Erdnüssen, Glühwein und Bratwurst nicht nur über landwirtschaftliche Themen fachsimpeln.

veröffentlicht am 21.12.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:56 Uhr

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Inzwischen bestellt Karl-Wilhelm Steinbrink deshalb über 1000 Bratwürstchen bei Rolf Sobottka. Kein Problem für den Haller Landwirt, der stets 400 bis 450 Schweine im Stall stehen hat und das Futtergetreide für die Tiere selbst erzeugt. Also wurde auch dieses Jahr eines der Schweine im Schlachthof Holzminden zerlegt und von Schlachter Henning Ilsemann zu Wurst verarbeitet. Das Rezept dafür hat Ilsemann im Kopf: Muskatnussblüten, Salz, Pfeffer, Majoran und 0,1 Gramm Kümmel pro Wurst sowie einige andere Gewürze. Dass beim Cuttern in das Brät auch noch Eis muss, ist dabei kein Geheimnis. „Das ist wichtig, damit das Brät kühl bleibt“, verrät der Lenner. Anschließend werden die Würstchen bei 78°C gebrüht und anschließend in Eiswasser abgekühlt.

Nur einen Tag später lagen die Bratwürste auf den Grills bei der Firma Steinbrink und fanden reißenden Absatz bei den vielen Gästen. Und während an diesem Tag auch das eine oder andere Geschäft vorbereitet wird, ist natürlich auch das milde Winterwetter ein Thema unter den Landwirten. Etwas Schnee zum Schutz der Wintersaat wäre nicht schlecht, meinen einige der Landwirte. Ganz schlecht wären mehrere Tage strenger Barfrost mit Minus 20 Grad und Wind. „Das hat vor drei Jahren fast die gesamte Wintersaat vernichtet“, erinnert sich ein Getreidebauer an ein Jahr mit spätem Wintereinbruch.bor

In jedem Jahr zur Adventszeit besuchen Hunderte Landwirte aus dem Umkreis von 50 Kilometern die weihnachtliche Landmaschinenschau in Bremke.bor



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