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Wanderausstellung startet heute in der Klosterkirche Kemnade

Luther und die Juden

veröffentlicht am 16.08.2017 um 19:07 Uhr

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BODENWERDER. Im Rahmen des Jubiläums „500 Jahre Reformation“ zeigt der Kirchenkreis Holzminden-Bodenwerder für vier Wochen die Wanderausstellung „Ertragen können wir sie nicht – Martin Luther und die Juden“. Jeweils zehn Tage ist sie zu sehen in der Klosterkirche Kemnade, in der Michaeliskirche Holzminden und in der Markuskirche Lauenförde. Ein vielfältiges kulturelles Rahmenprogramm hebt einzelne thematische Aspekte hervor und lädt zur Begegnung ein.

Am heutigen Donnerstag, 17. August, startet die Ausstellung in der Klosterkirche Kemnade. Am morgigen Freitag, 18. August, spricht Frau Prof. Dr. Ursula Rudnick, Referentin für Kirche und Judentum der Hannoverschen Landeskirche, über Martin Luthers Judenfeindschaft und ihre Auswirkungen bis in unsere Zeit. Zudem spielt das Blockflöten-Ensemble St. Nicolai Bodenwerder unter der Leitung von Kreiskantorin Christiane Klein jüdische und evangelisch-lutherische Musik der Renaissance. Im Anschluss an den Vortrag ist Gelegenheit zu Nachfragen und Diskussion und zum Rundgang durch die Ausstellung.

Der Vortrag zeigt die Judenfeindschaft Martin Luthers anhand konkreter Beispiele und beschreibt Aspekte seiner Wirkungsgeschichte in den nachfolgenden Jahrhunderten. Je nach Bedarf beriefen sich Christen auf seine judenfeindlichen Aussagen, insbesondere im Nationalsozialismus.

Beginn ist um 19 Uhr in der Klosterkirche St. Marien Kemnade. Der Eintritt ist frei. Es wird um Spenden zur Mitfinanzierung des Veranstaltungsprogramms gebeten.red



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