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Ottensteiner Hochebene wird von den Stadtwerken Bad Pyrmont mitversorgt

Lösung fürs Wasserproblem

veröffentlicht am 01.09.2016 um 17:52 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:12 Uhr

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Joachim Zieseniß

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Joachim Zieseniß Reporter Coppenbrügge-Salzhemmendorf zur Autorenseite
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Im Kompetenzzentrum Ottensteiner Hochebene haben der Ottensteiner Wasserversorger – der Wasserverband Ithbörde/Weserbergland (WVIW) – und die Stadtwerke Bad Pyrmont einen Trinkwasser-Kooperationsvertrag für die Ottensteiner Hochebene unterzeichnet.

Ab dem 1. Januar 2018, so haben jetzt beide Seiten in einem über 30 Jahre laufenden Wasserliefervertrag vereinbart, werden die Pyrmonter das WVIW-Netz zusätzlich versorgen. Dafür wird eine neue Transportleitung vom Pumpwerk Thal zum Hochbehälter gebaut. Im Gegenzug wird die WVIW die zu den Pyrmonter Stadtwerken gehörende Glesser Quelle wieder stärker nutzen. Sowohl WVIW-Verbandsvorsteher Bernd Kaussow als auch der Geschäftsführer der Pyrmonter Stadtwerke, Uwe Benkendorff, waren sich einig, dass damit auf der Hochebene eine langfristige Trink- und auch Löschwasserversorgung gewährleistet ist. In Trockenzeiten, so versichert Ottensteins Bürgermeister Manfred Weiner, sei das Wasser aus Ottensteiner Brunnen schon manchmal knapp geworden. Nicht zuletzt in Hinblick auf mögliche Neubaugebiete, Gewerbebetriebe und die Landwirtschaft in Ottenstein soll es künftig genügend Wasser auf der Hochebenen geben, unterstrich Weiner. „Ich bin froh, dass eine solche Vereinbarung zustande gekommen ist. Dadurch verbessern sich für unseren Flecken künftig die baulichen und touristischen Entwicklungsmöglichkeiten“, betonte Ottensteins Bürgermeister. Der Vertragsunterzeichnung vorausgegangen waren halbjährige Gespräche zwischen dem Wasserverband und den Stadtwerken. Ab 2018 sollen jährlich zusätzliche 160 000 Kubikmeter Trinkwasser auf den Berg gepumpt werden. Als Investitionssumme für das Projekt, das in den nächsten anderthalb Jahren realisiert werden soll, ist von den WVIW-Planern etwa eine Million Euro veranschlagt worden. Damit soll der Hochbehälter in Lichtenhagen und das Leitungssystem in Glesse saniert werden, außerdem eine Transportleitung zwischen Ottenstein, Lichtenhagen und Glesse. Die Stadtwerke Bad Pyrmont werden im Rahmen der Kooperation in den nächsten Jahren mit rund 600 000 Euro die Kosten für die Sanierung der Ottensteiner Druckerhöhungsanlage sowie von zwei weiteren Hochbehältern in Ottenstein und Glesse übernehmen.

Wasserver- und -entsorger in Ottenstein wird wie gewohnt auch künftig der Wasserverband bleiben, der das Wasser von den Stadtwerken Bad Pyrmont kauft und weitervertreibt. Ob sich durch die notwendigen Investitionen der Wasserpreis in Ottenstein nach dem 1. Januar 2018 erhöhen wird, wollte man indes noch keine Aussage machen. Man müsse den Preis dann neu kalkulieren, erklärte der Technische Leiter der WVIW, Andreas Hübel. Stadtwerke-Geschäftsführer Uwe Benkendorff meinte indes beschwichtigend, eine Preiserhöhung sei „aus heutiger Sicht wohl nicht notwendig“.

WVIW-Verbandsvorsteher Bernd Kaussow (re.) und der Geschäftsführer der Pyrmonter Stadtwerke Uwe Benkendorff unterschreiben in Ottenstein den Kooperationsvertrag. Foto: joa


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