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Selbst ein paar Regentropfen stören die Stimmung nicht / Mitglieder der Basis kritisieren Berliner Politik

Lösekrug-Möller macht beim SPD-Sommerfest Station

Bodenwerder (wft). Ein paar Regentropfen zwischendrin taten der Stimmung auf dem Sommerfest der SPD in Bodenwerder keinen Abbruch: Zur Mittagszeit waren die Tische am Dampferanlager voll besetzt und die Genossen und ihre Freunde ließen sich Bratwurst, Schweinesteak, Kaffee und Kuchen schmecken. Auch Gabriele Lösekrug-Möller, die SPD-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises, gab sich die Ehre und verteilte kleine Wahlgeschenke an die Anwesenden: Buttons mit ihrem Konterfei, SPD-Kugelschreiber, Chips für Einkaufswagen und eines ihrer Sommerrezepte – diesmal für Porreesalat.

veröffentlicht am 02.08.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 05:41 Uhr

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Ob es das letzte Mal sein wird, dass „Lömö“ – wie sie auch unter ihren Berliner Kollegen genannt wird – um Stimmen werbend in ihrem Wahlkreis unterwegs ist, steht noch nicht fest. „Ich bin für diesen Wahlkreis das zweite Mal auf Stimmenfang. Ob ich noch ein drittes Mal für mich werben werde, weiß ich noch nicht“, sagt sie. Denn sie wolle eigentlich verstärkt ehrenamtlich arbeiten. Das aber sei mit hauptamtlicher Politik nicht vereinbar. Am Tisch der SPD-Honoratioren aus Bodenwerder und Polle dreht sich das Gespräch weniger um den Wahlkampf als um die bevorstehende Fusion der Ortsverbände der zusammengelegten neuen Samtgemeinde und die Kür ihres Kandidaten für das Amt des neuen Samtgemeindebürgermeisters. Eigentlich steht er mit Joachim Lienig schon fest, aber offiziell muss er noch ernannt werden. „Da haben wir einen straffen Zeitplan für die Fusion der Ortsverbände und die Neuwahl der Delegierten“, berichtet Winfried Hoch, der stellvertretende Samtgemeindebürgermeister von Polle.

Ein alter Sozialdemokrat ist Peter Maciewski aus Bremke. Seine Prognose für die Bundestagswahl: „Wir werden wieder mitregieren.“ Gefragt, ob ihn an seiner Partei auch etwas störe, antwortet er: „Da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Aber an der CDU stört mich auch vieles.“ Das was die Linke mache, „das müssten doch wir machen“, kritisiert er. Und Heinz-Jürgen Schünemann moniert: „Die Basisarbeit wird von denen in Berlin gestört.“ Ihr SPD-Sommerfest aber feiern sie trotzdem gemütlich.



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