weather-image
15°
Bei einem besonderen „Gottesdienst anders“ stellen sich die Besucher tiefgehenden Fragen – und suchen Antworten

Leid in der Welt oder: „Wie kann Gott so etwas zulassen?“

Ottenstein (ik). „Es gibt so viel Leid auf der Welt – Wie kann Gott so etwas zu lassen?“

veröffentlicht am 12.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 18:41 Uhr

Diskutieren beim „Gottesdienst Anders“ über das Them
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Um diese Frage ging es beim „Gottesdienst Anders“ in der Liebfrauen-Kirche in Ottenstein. Eine Geschichte über Eltern, die durch die Krankheit ihres Kindes verändert wurden, und die Geschichte „Spuren im Sand“ lassen ahnen, wie Gott einen auch in schwierigen Zeiten unterstützt, und viele andere Beispiele wie das Erdbeben auf Haiti zeigten, dass Menschen oft nicht verstehen, warum Leid passiert, und dass es dadurch schwer ist, damit umzugehen. In einem Streitgespräch wurden die verschiedenen Ansichten zu den Fragen aufgezeigt: Wo ist Gott, wenn Leid geschieht? Ist man selbst schuld am eigenen Leid? Ist Leiden eine Art Erziehung von Gott? Oder ist es der Preis der uns gegebenen Freiheit des eigenverantwortlichen Handelns?

Doch nicht nur mit Texten, sondern auch praktisch wurde das Thema von Pastor Jens-Uwe Frölich und dem „Gottesdienst Anders“-Team mit Karin Farries, Ulrike Müller, Ute Kurtz und Marianne Oerke behandelt. Jeder Gottesdienstbesucher bekam eine Karte, um sich von der Seele zu schreiben, was ihn bewegt. Die Karten konnten dann in einen Kummerkasten gesteckt werden, der auf den Altar gestellt wurde und damit die Sorgen zu Jesus tragen sollte.

Auch wenn jeder seine eigene Antwort finden muss, warum Leid geschieht und wie man damit umgeht, so steht eins am Ende des Gottesdienstes fest: Geteiltes Leid ist halbes Leid. Und so bekam jeder ein Päckchen mit auf den Weg. Die Streichholzkästchen mit einem Psalmen-Spruch sollen daran erinnern, dass niemand seine Sorgen alleine tragen muss.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare