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30 000 Euro für Renovierung und Inventar im Dorfgemeinschaftshaus

Laufmaschen waren gestern – neue Möbel für gutes Sitzgefühl

Heyen (jhe). Den ersten Härtetest haben die neuen Tische und Stühle im Dorfgemeinschaftshaus Heyen bei einer privaten Feier „hervorragend überstanden“, sagt Bürgermeister Michael Zieseniß. Er sei „absolut zufrieden“ mit dem neuen Inventar, das „moderner und praktischer geworden“ sei.

veröffentlicht am 14.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 07:21 Uhr

Direkt ins erste Stockwerk der ehemaligen Schule, die jetzt das
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Die praktische Seite der 36 Tische mit Kunststoffoberfläche und der 150 Stühle aus Leichtmetall betont auch der stellvertretende Bürgermeister Jürgen Tiele: „Die Tische kann man zusammenklappen und die Stühle stapeln, dann stehen sie nicht im Wege.“ Außerdem könne man auf den Stühlen „gut sitzen“. Aber alleine aus praktischen Gründen sei das alte Mobiliar nicht ausgetauscht worden, sondern weil es zu abgenutzt gewesen sei. „Die Stühle waren teilweise zusammengeleimt und an den Tischkanten rissen sich die Damen oft Laufmaschen in ihre Strümpfe“, so Tiele.

Fußboden komplett ausgetauscht

Damit die privaten Feiern, Ratssitzungen und Vereinsabende im Dorfgemeinschaftshaus zukünftig ohne zerrissene Kleidung ablaufen, hat die Gemeinde Heyen rund 15 000 Euro für das neue Inventar ausgegeben. Etwa „genau der gleiche Betrag“ ist laut Zieseniß für das Streichen der Wände und das Verlegen eines neuen Fußbodens aufgewendet worden. Tiele: „Der alte Parkettboden war absolut nicht mehr auf Hochglanz zu polieren.“ Deshalb wurde nun ein PVC-Belag verlegt, der auch leichter zu pflegen sei, sagt Tiele und fügt hinzu: „Durch den neuen Fußboden ist es auch gemütlicher geworden.“

So erstrahlt nun der 120 Quadratmeter große Saal bei Sitzungen und Feiern im neuen Glanz. Heyener Vereine können die Räumlichkeiten laut Zieseniß unentgeltlich nutzen. Privatpersonen, die in der alten Schule feiern wollen, müssen eine Pauschale von 40 Euro zahlen, wenn die Veranstaltung nicht länger als fünf Stunden dauert. Andernfalls kommen zusätzlich zwei Euro pro Person hinzu. Durchschnittlich zweimal pro Monat feierten Privatpersonen im Dorfgemeinschaftshaus, weiß der Bürgermeister.

Doch mit den renovierten Räumen sind noch nicht alle Arbeiten erledigt. „Die Fassade in Richtung Bodenwerder muss noch neu gemacht werden, und auch das Dach ist sanierungsbedürftig“, sagt Zieseniß. Für diese Arbeiten stehe aber noch kein Termin fest.

Ins erste Stockwerk der ehemaligen Schule, die jetzt das Dorfgemeinschaftshaus in Heyen ist, werden die Möbel geliefert.Foto: saw



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