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Landfrauen gehen ihrer eigenen Wege

Von Sabine Weiße
und Edda Dreyer
Lichtenhagen. Neuer Name, neue Satzung: Der Landfrauenverein Lichtenhagen wird sich ab 1. Januar 2012 „Freie Landfrauen Lichtenhagen/Weserbergland“ nennen. Ein nahezu einstimmiges Votum während der Hauptversammlung im Gasthaus „Schneiderhof“ setzt den Schlusspunkt unter eine mehrere Jahre währende Diskussion über die Vor- und Nachteile einer Mitgliedschaft im Niedersächsischen Landfrauenverband Hannover (NLV).

veröffentlicht am 03.05.2011 um 16:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 06:41 Uhr

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Von Sabine Weiße
und Edda Dreyer
Lichtenhagen. Neuer Name, neue Satzung: Der Landfrauenverein Lichtenhagen wird sich ab 1. Januar 2012 „Freie Landfrauen Lichtenhagen/Weserbergland“ nennen. Ein nahezu einstimmiges Votum während der Hauptversammlung im Gasthaus „Schneiderhof“ setzt den Schlusspunkt unter eine mehrere Jahre währende Diskussion über die Vor- und Nachteile einer Mitgliedschaft im Niedersächsischen Landfrauenverband Hannover (NLV).

Wesentlicher Kritikpunkt: Deckungslücken im Etat und immense Kostensteigerungen im Landesverband, zu deren Ausgleich in nicht unerheblichem Maße auch die Basis herangezogen werden soll. „Die Abgaben an den Landesverband werden derart steigen, dass wir um saftige Beitragserhöhungen nicht herumkommen. Die wollen wir unseren Mitgliedern nicht zumuten“, sagte Lichtenhagens „erste Landfrau“ Karin-Maria Vogt. Zumal die Aktivitäten in Hannover „vor Ort doch eher geringen Nutzen“ hätten. „Es wird viel Papier verschickt, deren Inhalte wir kaum umsetzen können.“ Derzeit beträgt der jährliche Beitrag 15 Euro für den Ortsverein. Davon gehen 7,15 Euro pro Mitglied an den Niedersächsischen Landfrauenverband Hannover. Diesem gehören derzeit 284 Vereine an. Landes-Chefin Brigitte Scherb bedauert es nach eigenen Worten, dass Ortsverbände die Angebote des Dachverbandes nicht weiter nutzen wollten. „Wir haben bundesweit die kostengünstigsten Strukturen und Fortbildungsmaßnahmen“, sagte Scherb gestern auf Anfrage. Derzeit habe der Niedersächsische Landfrauenverband Hannover rund 70 000 Mitglieder und es kämen jährlich 2500 dazu. „Aber wir können trotzdem nicht vorne auffangen, was uns hinten aufgrund des hohen Altersdurchschnitts wegbricht“, sagte Scherb.



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