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Kurbeiträge entlasten Steuerzahler

Bodenwerder (dy). Mit Anfang des Jahres werden in der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle Kur- und Fremdenverkehrsbeiträge erhoben. Über die Höhe der Beiträge gibt es aber noch viele Ungereimtheiten. Der Fachbereichsleiter Tourismus bei der Samtgemeinde will daher noch stärker informieren.

veröffentlicht am 12.01.2012 um 17:28 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 02:41 Uhr

Münchhausen
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Fremdenverkehrsbeiträge seien in der Region nicht so ganz neu, erklärt Erich Müller. Diese Beiträge haben seit einigen Jahren schon Betriebe im ehemaligen Flecken Polle, Rühle und einem Teil des Kerngebietes von Bodenwerder gezahlt. Jetzt gilt der Fremdenverkehrsbeitrag für „alle selbstständig tätigen Personen und Unternehmen, denen durch den Fremdenverkehr unmittelbar oder mittelbar besondere wirtschaftliche Vorteile geboten werden.“

Rund 400 Betriebe seien beitragspflichtig, davon würde die Hälfte auf Gastronomie und Vermieter fallen. Die restlichen Beitragspflichten teilen sich in Dienstleistungen, Handel und Handwerk auf.

15584 Einwohner leben derzeit in der Samtgemeinde. „Wir hatten und haben rund 300 000 Euro Ausgaben für den Tourismus“, so Müller. 100 000 Euro kamen bisher aus den alten Fremdenverkehrsbeiträgen und Sponsoring zusammen. 200 000 Euro mussten aus Steuergeldern abgedeckt werden. „Das bedeutet quasi, dass jeder Einwohner knapp 13 Euro jährlich für diesen Bereich gezahlt hat – egal, ob er mit Tourismus etwas zu tun hat oder nicht.“

Aus den Kurbeiträgen erhoffen sich die Verantwortlichen Einnahmen von rund 67 000 Euro. „Dadurch verringert sich der Anteil der Steuergelder um die Hälfte und somit auch die Pro-Kopf-Belastung“, so die Rechnung der Planer.



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