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Rat beschließt Dorferneuerung in Hehlen und wünscht sich eine Verkehrsberuhigung

Kreuzung frühestens in acht Jahren entschärft

Hehlen (hb). Nach vielen Ausschusssitzungen und in enger Kooperation mit dem Architekturbüro Braun in Adelebsen und dem Landschaftsplaner Dr. Christoph Schwahn aus Göttingen ist in Hehlen ein Dorferneuerungsplan entstanden, der inzwischen einen großen Ordner füllt. Die Ratsherren, denen der vorgelegte Plan in der jüngsten Ratssitzung bestens bekannt war, stimmten dem Vorhaben einstimmig zu. Insgesamt 13 Maßnahmen – 3 für Daspe und 10 für Hehlen – werden in dem Dorferneuerungsplan aufgeführt.

veröffentlicht am 04.09.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 02:41 Uhr

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Ein hohes Gefahrenpotenzial birgt die durch den Ort führende Bundesstraße 83. Besonders in der Nähe des Lebensmittelmarktes, wo drei Straßen in die Bundesstraße 83 münden, kommt es oft zu unüberschaubaren Situationen. Für den 15. September ist eine Verkehrsschau anberaumt, um diesen Bereich einmal gründlicher unter die Lupe zu nehmen. Der Hehlener Rat würde gern Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung der Bundesstraße ergreifen. Doch die Chancen dazu sind im Augenblick gering. Nach Auskunft des Straßenverkehrsamtes in Hameln sind Straßenarbeiten an der Bundesstraße in Hameln frühestens in acht Jahren vorgesehen.

Auf der Prioritätenliste weit oben steht ein Fußweg auf dem Gleisbett der Vorwohle- Emmerthaler Verkehrsbetriebe. Dieser soll von der Straße „An der Fähre“ bis zum Bahnhof führen. Doch auch hier gibt es Schwierigkeiten, weil die Verkehrsbetriebe die Zustimmung verweigern. Dieser Bahnabschnitt sei noch nicht stillgelegt, heißt es von verantwortlicher Stelle der Privatbahn. Die Ratsherren beschlossen einstimmig, einen Antrag an die Verkehrsbetriebe zu stellen, in dem diese aufgefordert werden, den Abschnitt stillzulegen oder zu entwidmen. Ein Fußweg in diesem Bereich sei im Interesse aller Hehlener und Dasper.

Ein weiterer Tagungsordnungspunkt war dem Konjunkturpaket II gewidmet. Es ging um die Frage, wofür das bewilligte Geld ausgegeben werden solle. Einstimmig wurde entschieden, den Heizkessel in der Turnhalle auszutauschen. Dort sollen auch unbedingt notwendige Maurer- und Tischlerarbeiten durchgeführt werden. Das übrige Geld soll in die Modernisierung der Straßenbeleuchtung fließen. Harald Jacob (SPD) plädierte für neue Natriumdampflampen. „Damit sparen wir erhebliche Energiekosten ein. Natriumdampf ist zwar noch nicht der Endpunkt der Forschung, aber eine relativ zukunftsfeste Technik.“ Die Erneuerung der Beleuchtung wird nun in Angriff genommen; entsprechende Ausschreibungen erfolgen in Kürze. August Rode (SPD) informierte über die Baumaßnahmen im Rahmen der Dorferneuerung in Brökeln. „Was dort geleistet wird, kann sich sehen lassen. Brökeln erhält eine neue Mitte. Die Einwohner werden sehr zufrieden sein.“

Die Situation an der Kreuzung der Bundesstraße 83 bleibt unübersichtlich. Foto: hb



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