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Grohnder Weserbühne feiert mit Stück „Indien ist überall“ Premiere in Buchhagen

Komödie mit viel Situationskomik

BUCHHAGEN. Einhellig fiel die Meinung über die Premiere des Stückes „Indien ist überall“, der Grohnder Weserbühne aus. „Es war richtig lustig. Besonders das Spiel mit der Strumpfhose. Man merkte die Spielfreude und die Begeisterung aller“, befand ein Besucherpaar aus Rühle und fügte hinzu: „Das Stück war witzig, gut und deftig und die Charaktere wurden sehr gut dargestellt. Diese Meinung teilte auch Margret Bauermeister aus Bodenwerder, die die Grohnder Weserbühne zum zweiten Mal sah: „Es war sehr gut.“ „Wir haben viel und schön gelacht. Es war ein richtig schöner Abend“, befanden einhellig Margret Müller, Waltraut Gutacker und Marita Roßdeutscher aus Dielmissen.

veröffentlicht am 10.02.2019 um 15:50 Uhr
aktualisiert am 10.02.2019 um 18:02 Uhr

Vor einer bunten Kulisse überzeugen die Schauspieler der Grohnder Weserbühne in ihren Rollen. foto: ubo
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Autor

Uwe Bosselmann Reporter
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Zuvor präsentierte die Grohnder Weserbühne ihr neues Stück „Indien ist überall“, von Erich Koch, in einer Inszenierung von Sascha Rudolph. Das Stück um den „Frauenflüsterer“ Oskar Kübelbock (Uwe Langhoff), der bei seinen Brüdern Hans (Dirk Neumann) und Siggi (Klaus Näke) untergetaucht ist, um sich vor der von ihm betrogenen Thea (Angela Riedel) zu verstecken, entwickelte sich im Laufe zu einer wirklich witzigen Komödie, die mit Situationskomik und einem überraschenden Ende gespickt war, so als Oskar sich als halb verkleidete Frau sich mehr Oberweite ansteckte und von Siggi und seiner unerkannten Chefin Laura Inder (Julia Oltrogge) beobachtet wird. Auch die zu enge Strumpfhose von Oskar als verkleideter Frau sorgte für viele Lacher, wie auch das überspitzte Liebeswerben Oskars bei Mizzi Sargnagel (Andrea Knauer).

Insgesamt gaben die Schauspielerinnen und Schauspieler den jeweiligen Rollen eine Würde und ließen sie niemals lächerlich erscheinen. Ob Andrea Knauer als umworbene fünffache Witwe wie auch Julia Oltrogge in ihrer Rolle als wissende Chefin mit ihrem Geheimnis und Angela Riedel, die sich dem unbeholfenen Werben von Hans entziehen muss. Klaus Näke brillierte als krankheitsanfälliger, penibler und verklemmter Beamter, Uwe Langhoff als verliebter Frauenversteher und seiner „werdenden Mutterrolle“ wie auch Dirk Neumann in seiner Rolle als bodenständiger Landwirt.

Nach der Premiere steht das Stück „Indien ist überall“ in der Gemeinde Emmerthal am Freitag, 15. Februar und Samstag, 16. Februar ab 19.30 Uhr in der Kleinen Kultur(n)halle auf dem Programm. In Grohnde wird der Vorhang am Samstag, 23. Februar, um 19.30 Uhr aufgezogen und am Sonntag ab 15 Uhr. Am Sonntag mit Kaffeetafel. Einlass ist jeweils eine Stunde vorher.



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