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Schlüssel der „Liebesschlösser“ landen in den Fluten

Kleine Glücksbringer

Bodenwerder. Die ersten zwei kleinen Schlösser am Brückengelände der alten Weserbrücke haben schon etwas Rost angesetzt – die Ehe der Vermählten hoffentlich nicht. Nun hängt inzwischen ein weiteres kleines rotes Schloss am Geländer. Wurden in ersten zwei Schlösser die Initialen des Brautpaares eingeritzt, so schmückt das rote Schloss ein Herz.

veröffentlicht am 02.04.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 18:21 Uhr

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Sogenannte „Liebesschlösser“ gibt es mittlerweile weltweit an den Brücken – nun auch in der Münchhausenstadt. „Unsere Liebe soll ewig halten“, ist wohl der Wunsch der Paare, wenn sie so ein Schloss anbringen und dann den Schlüssel in die Fluten werfen. Wo diese romantische Liebesbesiegelung herkommt, ist nicht so ganz klar. Als eine Variante gilt die Herkunft der Liebesschlösschen aus Italien. In Florenz verewigten sich die Absolventen der Sanitätsuniversität San Georgio nach ihrem Abschluss an der Milvischen Brücke. Als Symbol dafür, dass ihre Unizeit vorbei ist, hängten sie dort die Vorhängeschlösser ihrer Spinde hin. Liebespaare haben diesen Brauch übernommen. Wird das Schloss vorzeitig entfernt, zerbricht die Liebe, heißt es. Das soll der Grund dafür sein, dass die Schlüssel in die Fluten unter den Brücken versenkt werden.

„Wenn es nicht überhand nimmt und nicht zu technischen Problemen führt, dann dulden wir es“, sagt Uta Weiner-Kohl, stellvertretende Amtsleiterin des Straßenbauamts Hameln auf Nachfrage. Eigentlich müsste dafür ein Antrag gestellt werden – aber das habe sie noch nicht erlebt, so Weiner-Kohl. dy



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