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Angebot in Bodenwerder gut genutzt

Jetzt hat auch Hehlen eine Ladesäule für Elektroautos

HEHLEN. Aktuell gibt es rund 10 300 Ladestationen für Elektroautos in Deutschland (Stand 3. Juli 2018). Und nun noch eine weitere in Hehlen. Die Gemeinde und die kommunale Westfalen-Weser-Energie-Gruppe haben am Parkplatz an der Hauptstraße 4 gemeinsam eine Ladestation mit zwei Ladepunkten aufgestellt.

veröffentlicht am 16.08.2018 um 13:01 Uhr

Freuen sich über die neu installierte Ladesäule für Elektroautos in Hehlen: Leonie Riekschnietz von Westfalen Weser Netz, Bürgermeister Sebastian Rode sowie die Gemeinderatsmitglieder Alexander Lienig, Anke Liebenthal und Christian Grupe (v.li.). Fot
Karen Klages

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Karen Klages Reporterin zur Autorenseite
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Neben Heyen und Bodenwerder ein weiterer Standort für die vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur geförderten Ladesäulen. Derzeit installiert die Westfalen-Weser-Energie-Gruppe 200 solcher „E-Tankstellen“ in Ostwestfalen-Lippe und Südniedersachsen in einer durchschnittlichen Entfernung von 20 Kilometern zueinander. „Wir sind sehr glücklich, dass wir eine bekommen haben“, freut sich Hehlens Bürgermeister Sebastian Rode, der die Gemeinde damit zukunftsfähig aufgestellt sieht. Obwohl in der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle aktuell nur sieben reine Elektrofahrzeuge zugelassen sind, ist E-Mobilität laut Rode ein Trend, dem man folgen möchte. Und neben Einheimischen seien auch die Touristen eine Zielgruppe. „Hier könnte man beispielsweise einen Spaziergang an der Weser oder einen Besuch des Weserrenaissance-Schlosses mit dem Aufladen des Autos verbinden“, sagt der Gemeindebürgermeister. Ein Hinweisschild soll noch aufgestellt werden und auf die neue Ladesäule im Ort hinweisen. Auch die Gemeinde selbst möchte E-Mobilität im Alltag testen. „Wir bieten den Kommunen an, sich E-Autos bei uns zu leihen“, betont Leonie Riekschnietz von Westfalen Weser Netz.

In Hehlen steht eine Ladestation mit zwei Ladepunkten. An den Kosten vom 10 000 Euro musste sich die Gemeinde nicht beteiligen. Die Ladestationen haben jeweils eine Leistung von 22 kW. Damit kann im besten Fall ein Elektroauto in einer Stunde für die nächsten 100 Kilometer wieder aufgeladen werden, erklärt Riekschnietz. Die Ladedauer sei allerdings von Fahrzeugmodell zu Fahrzeugmodell unterschiedlich. Tanken könne hier jeder mit einem Elektrofahrzeug, vorausgesetzt es habe einen EU-genormten Standardstecker Typ2. Die Freischaltung der Ladesäule erfolgt über die App „PlugSurfing“, über die auch die Abrechnung läuft. Der Nutzer muss sich dort einmalig registrieren und kann dann an der Tankstelle an der Hauptstraße sofort laden, so die Mitarbeiterin von Westfalen Weser Netz. In Bodenwerder wird die E-Ladesäule auf dem Parkplatz an der Straße „Im Hagen“ gut genutzt: „Wir haben allein in der vergangenen Woche sechs Ladevorgänge registriert“, sagt Riekschnietz. Es sei allerdings momentan noch nicht so, dass man damit Geld verdienen könne.



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