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Feuerwehr mit Jugend gut aufgestellt

In Heinrichshagen „läuft alles rund“

Heinrichshagen (gl). Mit 39 Mitgliedern ist die Feuerwehr Heinrichshagen eine der kleineren in der Samtgemeinde Bodenwerder. Dennoch braucht sie einen Vergleich nicht zu scheuen. Besitzt der Ort 54 Einwohner, so sind mehr als zwei Drittel von ihnen bei der Feuerwehr registriert. Diese besondere Treue, aber auch das Verantwortungsbewusstsein trägt zu so einer gut funktionierenden Gemeinschaft bei.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 15:41 Uhr

Wilhelm Kese
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Für Bürgermeister Wilhelm Brennecke steht außer Frage, mit welcher Ernsthaftigkeit der Dienst in der Feuerwehr geleistet wird. „Natürlich“, so bemerkte er, „hängt es gerade in so kleinen Orten wie Heinrichshagen auch oft von der Führung ab – ein Kompliment – hier läuft alles rund!“ So geht er auch in seinen Einschätzungen davon aus, dass man sich keine Sorgen um den Fortbestand der Feuerwehr in Heinrichshagen machen müsse. Gerade auch die Entwicklungen in den vergangenen Jahren hätten gezeigt, dass wieder junge Leute in den ehrenamtlichen Dienst bei den Brandschützern eingetreten sind. Das sei eine gute Basis für die Zukunft.

In seinem Jahresrückblick berichtete Ortsbrandmeister Wilhelm Kese über einen Ernsteinsatz. Nach Sirenenalarm wurde die Wehr zu einem vermuteten Dachstuhlbrand nach Breitenkamp gerufen. Zum Glück stellte sich heraus, dass der befürchtete Dachstuhlbrand nur auf eine defekte Heizungsanlage zurück zu führen war und es sich bei dem Qualm um Wasserdampf gehandelt hatte (wir berichteten). Neben der theoretischen und praktischen Ausbildung wurde auch an den Stützpunkt- und Freundschaftswettbewerben teilgenommen.

Höhepunkt des vergangenen Jahres war die Mehrtagesfahrt nach Berlin. Hier wurden Reichstag, Plenarsaal und Fernsehturm besucht. Noch vor dem Herbst wurden die Ruhebänke im Ort abgebaut und zur Grundüberholung eingelagert. Hier werden nach Austausch des maroden Holzes und Neuanstrich die Bänke im Frühjahr neu aufgestellt werden können.

Einen besonderen Stellenwert werden die Feiern zum 130-jährigen Bestehen der Feuerwehr haben. Erste Planungen sind angelaufen. Ein Dank wurde an alle ausgesprochen, die diese Arbeit der Feuerwehr unterstützt haben. Auch an Rat und Verwaltung der Gemeinde Kirchbrak sowie der Samtgemeinde Bodenwerder wurde ein Dank für die gute Zusammenarbeit gerichtet.



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