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Geschäfte melden: Ausverkauft! / Auch Bauhof hofft dringend auf Nachlieferung – sonst wird es glatt

In Bodenwerders Läden gibt es kein Salz mehr

Bodenwerder/Halle (dy). Dieter Lindner und Hubert Meyer, Mitarbeiter der Gemeinde Halle und auch Hausmeister der örtlichen Grundschule sind froh, wenigstens noch zwei Zentner Streusalz für die Schule „gebunkert“ zu haben. Denn wenn heute die Schule nach den Weihnachtsferien beginnt, dann müssen Gehwege, Treppen und Pausenhöfe natürlich gefahrlos für Lehrer und Kinder zu betreten sein. Lindner erläutert, dass er zum Streuen in der Samtgemeinde Halle mit den Ortsteilen Bremke, Dohnsen, Kreipke, Hunzen, Wegensen und Tuchtfeld eigentlich nur Split verwendet. „Salz musste ich bei den niedrigen Temperaturen in den Streuer füllen, damit der Split nicht einfriert“, so der Gemeindemitarbeiter.

veröffentlicht am 06.01.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 20:41 Uhr

Dietmar Heiduck räumt täglich die Fläche vor seinem Geschäft fre
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Wer allerdings kein Streusalz gebunkert hat, der muss sich für die nächsten Tage oder sogar Wochen anderer „abstumpfender“ Streumittel bedienen – wie früher beispielsweise Asche oder Sand. „Wir haben noch einmal fünf Tonnen Streusalz bekommen und die waren in eineinhalb Tagen weg“, so Ralph Schütte, Geschäftsführer des Steinert-Baumarktes in Bodenwerder. Wann wieder Salz vorrätig sein wird, vermag er nicht zu sagen. „Wenn wir Glück haben, gibt es Freitag wieder Salz“. Auf jeden Fall sei eine Lieferung für die 4. oder 5. Kalenderwoche zugesagt“, erzählt Ralph Schütte und bezweifelt selbst, ob diese derzeit heiß begehrte Ware dann noch aktuell ist. Auch im Baufachzentrum Dörries sieht es nicht anders aus. „Für die 5. Kalenderwoche haben wir zwei Laster bestätigt bekommen“, so Manuel Ruppert, Mitarbeiter im Verkauf. „Ausverkauft“ heißt es auch bei Agravis in Kemnade und beim Raiffeisenmarkt in Bodenwerder, wie auch in den beiden Rewe-Lebensmittelmärkten. Jens Siveke, Betreiber des Rewe-Marktes an der Ernst-Reuther-Straße in Kemnade hoffte gestern, „heute noch beliefert zu werden“.

Von einem Super-Winter mit „Champagnerschnee“ spricht Wolfgang Fuge, Leiter des Bauhofes der Stadt Bodenwerder. So einen leichten Schnee – der mit seinen tausenden Kristallen an perlenden Champagner erinnert – gab es nach seinen Erinnerungen seit Jahren nicht mehr in dieser Fülle. „Kein Eisregen, kein nasser Schnee und somit auch bisher keine Probleme für uns beim Räumen“, so der Bauhofleiter und betont, dass in der Stadt, in Rühle, Buchhagen, Kemnade und Linse stets die Bergstraßen vorrangig geräumt werden. Auch mussten noch keine Straßen, wie beispielsweise der Schneiderberg, wegen Glatteis gesperrt werden und auch Beschwerden von Bürgern seien gering wie noch nie. Das Streusalzlager in Linse ist noch gut gefüllt, so Fuge und freut sich, dass er vorausschauend zeitig geordert hat.

In welcher Form Gossen und Gehwege von Privatpersonen geräumt werden müssen, geht aus der Verordnung der Straßenreinigung der Samtgemeinde hervor. Gehwege müssen in einer Breite von 1,50 Metern an Werktagen zwischen 8 und 19 Uhr (Sonn- und Feiertagen 9 bis 19 Uhr) frei gehalten werden. Gossen sind schnee- und eisfrei zu halten, damit bei Tauwetter das Schmelzwasser abfließen kann. Die von Gehwegen und Gossen geräumten Schneemassen dürfen nicht so gelagert werden, dass der Verkehr auf der Fahrbahn oder dem Gehweg gefährdet oder mehr als nach den Umständen unvermeidbar behindert wird.

Auf jeden Fall sollte Streusalz nur eingesetzt werden, wo es wirklich nötig ist.



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