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Land fördert mit 80 000 Euro den Bau von Unterständen an Haltestellen in der Samtgemeinde

Im Trockenen auf den Bus warten

Bodenwerder-Polle. Das Land Niedersachsen fördert in diesem Jahr 143 Einzelprojekte im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mit rund 40 Millionen Euro. Das entsprechende ÖPNV-Förderprogramm des Landes wurde jetzt von Verkehrsminister Olaf Lies in Hannover bekanntgegeben. Auch die Samtgemeinde Bodenwerder-Polle wird vom Förderprogramm des Landes profitieren: Sechs Gemeinden werden in diesem Jahr 80 000 Euro für den Neubau und die Sanierung von Buswartehäuschen zur Verfügung gestellt.

veröffentlicht am 22.01.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 19:21 Uhr

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Autor:

Marina Fuchs
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Bereits im April vorigen Jahres hatte die Samtgemeinde die Fördergesuche der Mitgliedsgemeinden Heinsen, Hehlen, Ottenstein und Bodenwerder über den Landkreis an die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen weitergeleitet. Jetzt liegt die Liste der genehmigten Haltestellen-Investitionen für das ÖPNV-Grunderneuerungsprogramm 2015 vor. Danach werden in Heinsen die beiden Haltestellen am Stollenberg in beiden Fahrtrichtungen Wartehäuschen erhalten, ebenso Hehlen an den beiden Haltestellen an der B 83 am Bahnhof. Für Ottenstein ist ein neuer Unterstand an der Haltestelle am Kompetenzzentrum im Oberdorf an der Breiten Straße vorgesehen. Und in Bodenwerder schließlich sollen die Haltestellen an der Ernst-Reuter-Straße, an der Arminiuswerft und am Finkenherd mit Buswartehäusern ausgerüstet werden.

Dazu die Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt: „Ich bin sehr zufrieden damit, dass es gelungen ist, das Volumen der Einzelfallförderung von ÖPNV-Projekten noch einmal um elf Prozent gegenüber dem Vorjahr zu erhöhen. Damit wird nicht nur eine ausreichende Versorgung mit öffentlichen Verkehrsmitteln sichergestellt, sondern auch die Attraktivität des ÖPNV-Angebots insgesamt gesteigert.“ Denn, wie die Maßnahmen in der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle zeigten, werden neben Großprojekten auch gezielt kleinere Maßnahmen in der Fläche unterstützt, um die Mobilität der Bürger insbesondere auf dem Lande weiter zu verbessern. Dazu zähle neben dem Individualverkehr auch ein leistungsfähiges ÖPNV-Netz. „Deshalb ist die Grunderneuerung der Bushaltestellen in der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle ein wichtiger und richtiger Schritt. Weitere Maßnahmen müssen folgen“, so Tippelt.

Wie Bauingenieur Hans-Joachim Lott von der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle erklärt, sind für jede der Haltestellen 10 000 Euro angesetzt. Bleibt Geld übrig, das nicht in Wartehäuschen verbaut wird, „könten auch noch die Borde behindertengerecht umgebaut werden“, so Lott. Dazu sollen jetzt Gespräche mit den Gemeinden geführt werden. Wünschenswert wäre es, wenn alle acht neuen Wartehäuschen in der Samtgemeinde „für ÖPNV-Nutzer einen Wiedererkennungswert hätten“, so der Bauamtsplaner aus Bodenwerder: Leicht, modern und durchsehbar sollten sie sein – so wie das Beispiel im Polle.

Das genau ist es, was auch Hehlens Bürgermeister Harald Jacob für die Neubauten am Bahnhof vorschwebt; sind doch die bisherigen Warte-Unterstände immer wieder Ziel von Vandalismus gewesen. Ottensteins Bürgermeister Manfred Weiner kündigt jedoch bereits jetzt an, eine moderne Stahl-Glas-Konstruktion an der Haltestelle vor dem Haus Klenke aus dem Jahre 1797 auf keinen Fall zuzulassen: „Wir werden da eine eigene passendere Lösung finden“, weist der Bürgermeister von Ottenstein Gestaltungsvorschläge aus Bodenwerder entschieden zurück.



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