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Nach IGS-Debakel für Bodenwerder attackiert die Union Rot-Grün – und stellt der Landrätin Fragen

„Ideologisch verursachte Achterbahnfahrt“

Bodenwerder (red). „Es ist kaum auszuhalten“, so kommentiert der Fraktionsvorsitzende der CDU im Kreistag, Eberhard Asche, die „Konzeptionslosigkeit“ des rot-grün gesteuerten Landkreises Holzminden. Ein weiteres Highlight der „ideologisch verursachten Achterbahnfahrt“ der rot-grünen Mehrheit unter Vorsitz der Landrätin stelle der kürzlich bekannt gewordene Genehmigungswiderruf zur Einrichtung der Integrierten Gesamtschule (IGS) in Bodenwerder dar, erklärt Asche in einer Pressemitteilung. Von Anfang an habe die Union die angebliche Durchführbarkeit der IGS in Bodenwerder mit großer Skepsis gesehen. Nun liege es schwarz auf weiß vor, die Schulaufsicht aus Hannover sagt Nein wegen unzureichender Schülerzahlen. Aber dessen nicht genug, man sehe sich seitens der Verwaltung bis dato in keiner Weise veranlasst, die „tolle Entwicklung“ in Sachen IGS Bodenwerder vielleicht einmal mit den direkt Betroffenen aufklärend zu erörtern, empören sich die Christdemokraten.

veröffentlicht am 06.08.2015 um 16:38 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 08:41 Uhr

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„In einem Gespräch mit der Landrätin habe ich darauf gedrängt, sich nun endlich mit den Betroffenen, den Eltern, Schülern und Lehrern an einen Tisch zu setzen, um die daraus resultierenden Folgen darzulegen und Abhilfe zu schaffen“, sagt Eberhard Asche. „Wer von den unmittelbar Betroffenen soll dabei nicht das Vertrauen in die Kompetenzen des Landkreises verlieren? Wie soll es überhaupt weitergehen in Bodenwerder, welche Perspektiven werden anvisiert“ – auf all diese Fragen, die durch die politischen Entscheidungsträger an die Verwaltung gerichtet worden seien, habe es keine Reaktion des Landkreises gegeben, ist Asche enttäuscht.

Und auch auf weitere Fragen habe es keine Antwort des Landkreises gegeben: „Soll es beispielsweise weiter eine Oberschule geben, soll es eventuell noch einmal einen kläglichen Versuch geben, die erforderlichen Schülerzahlen für den Betrieb einer IGS auf 72 hochzupuschen? Wie will man überhaupt erreichen, ausreichende Schülerzahlen vorzuhalten, um eine IGS zu installieren, wenn man auf der anderen Seite den Schultourismus in andere Landkreise begrenzen könnte? Wann will man denn endlich einmal klar erkennbare, schulstruktursichernde Schritte im Landkreis einleiten, um die wiederholt auflodernde Schuldiskussion in ein ruhigeres Fahrwasser zu bringen? Wann berücksichtigt man denn endlich mal den so viel besagten Elternwillen, wann übt man Transparenz und Kalkulierbarkeit in der Schulpolitik? Wann lässt man die direkt Beteiligten endlich einmal zur Ruhe kommen?“



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