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Isabel Moniac möchte Rapsblütenkönigin 2013 werden

„Ich weiß, wie es hier oben ist“

Ottensteiner Hochebene. Am Pfingstwochenende findet in Lichtenhagen das Rapsblütenfest statt, und eine Königin gehört selbstverständlich traditionsgemäß dazu. Drei Kandidatinnen bewerben sich um dieses Amt; eine Jury wird am Samstag, 18. Mai, die neue Rapsblütenkönigin wählen. Die Dewezet stellt heute die dritte Kandidatin vor.

veröffentlicht am 15.05.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 16:21 Uhr

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„Ich bin hier groß geworden, hatte eine schöne Kindheit ganz dicht an vielen Tieren und inmitten einer tollen Landschaft. Ich weiß wirklich, wie es hier ist“, entgegnet Isabel Moniac lächelnd auf die Frage, warum sie für das Amt der Rapsblütenkönigin kandidiert. „Wir sind als Kinder auch mal durch die blühenden Rapsfelder getollt und haben den gelben Blütenstaub kaum wieder aus den Klamotten bekommen“, erinnert sie sich schmunzelnd an besonders ausgelassene Momente. Ein paar Jahre habe sie in Blomberg gewohnt – „aber am wohlsten fühle ich mich hier oben in Neersen“, bekennt die 22-jährige Heilerziehungspflegerin. Sie arbeitet in der Diakonie Himmelsthür in Bad Pyrmont, einer Einrichtung für Menschen mit Einschränkungen.

Mit ihrer Spiegelreflexkamera ist sie gerade jetzt zur Rapsblüte viel unterwegs – „der Frühling ist einfach wunderbar“. Viel Raum für Erholung biete die Ottensteiner Hochebene, aber ebenso für „Action“. „Bei unseren Dorffesten geht doch wohl so richtig die Post ab.“ Auch wenn man im Vergleich zum Stadtleben eine Menge Fahrerei auf sich nehmen müsse: „Das macht die gute Dorfgemeinschaft wieder wett.“ Teamgeist spielt auch bei ihrem liebsten Hobby eine große Rolle: Isabel Moniac ist beim SV Pyrmonter Bergdörfer die Frau im Tor. „Und natürlich werden die Mädels am Abend der Königinnenwahl in Lich-tenhagen für Stimmung im Festzelt sorgen“, ist sie sicher.

Welche Aufgaben, Verpflichtungen und Freuden mit dem Amt der Rapsblütenkönigin verbunden sind, das kann sie sehr gut einschätzen. Denn ihre Schwester Janina war 2008 Botschafterin der Ottensteiner Hochebene und des Rapses. „Ich habe sie mehrfach begleitet, zu einem Auftritt nach Bayern etwa. Und natürlich zur ,Grünen Woche‘ nach Berlin. Da haben wir einen Bus gechartert und sind mit dem halben Dorf in die Hauptstadt gefahren“, erzählt die junge Frau aus Neersen mit leuchtenden Augen. „Ich würde die Region mit Leib und Seele vertreten.“ Wird sie noch ein paar Kapitel Raps-Lektüre vor dem großen Abend lesen? „Die Frage ist ja wohl nicht ernst gemeint, oder?“, lacht die Keeperin. „Ich kenn‘ mich doch aus hier oben – auch mit dem Raps.“ saw



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